Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2015/28: Nationale Strategie zu Impfungen (NSI) · 53 Seiten
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Orientierung an internationalen Zielen:
• Bei Befolgung der WHO-Strategien prüfen, ob die Verhütung SGInf, SGP, TI
bzw. Eliminierung der betreffenden Krankheit in der Schweiz ein
realistisches Ziel ist. Dies Aufgrund der (ansonsten sinnvollen)
beschränkten Entscheidungsfreiheit, die mit der Umsetzung
solcher international orientierter Strategien einhergeht.
• Die Entwicklung einer Strategie für Krankheiten, welche durch curafutura, SGAS
Impfungen vermeidbar werden können, in den internationalen
Kontext (WHO) einbinden. Wo schweizerischen Gegebenheiten
eine andere Vorgehensweise als angebracht erscheinen lassen,
entsprechend anders vorgehen.
Kostenfolgen, Finanzierung:
• Die finanzielle Belastung der Kantone so gering wie möglich ZG
halten. Den Entscheid über die Formulierung und Ausgestaltung
von Strategien den Kantonen vorbehalten, sofern sie für deren
Finanzierung aufkommen.
• Kantone im Hinblick auf die völlig offenen Kostenfolgen vorab TG
einzubeziehen.
• Für die Kosten dieser Strategien sollte der Bund ggf. alleine TI
aufkommen.
• Die finanziellen Mittel anderweitig sinnvoll einsetzen. ZH
• Kostenfolgen und Finanzierung präzisieren. JU
• Ggf. auch die Stellenprozente zur Umsetzung in den Spitälern SBK, SVBG
und an anderen Orten für das Impfen (z. B. School Nursing) in
die Kosten einberechnen.
Weitere Empfehlungen:
• Titel ändern: „Strategien zur Eindämmung (oder Kontrolle) von Public Health
spezifischen impfpräventablen Krankheiten entwickeln und Schweiz umsetzen.“
• Horizon Scanning als Prozess für die frühzeitige Selektion und iph
Entwicklung von neuen Strategien unter Einbezug von HTA
aufbauen, denn die Bereitstellung von Impfstoffen kann aus
technologischen Gründen nicht kurzfristig erfolgen
• Pharmaindustrie als forschenden Partner (über die Funktion des iph
Zulieferers hinaus) in die Strategieentwicklung und Umsetzung
einbeziehen.