Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2015/55: Strategie der Schweiz zu invasiven gebietsfremden Arten · 48 Seiten

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Einleitung

Invasive gebietsfremde Arten gelangen heutzutage durch die Globalisierung vermehrt auf Ausgangslage unterschiedlichsten Wegen in die Schweiz und können ohne Überwachung, Kontrolle und wo nötig mit angemessenen Mitteln durchgeführte Bekämpfung, sowohl Mensch als auch Umwelt bedrohen. Gestützt auf Art. 52 Abs. 3 der Freisetzungsverordnung und angestossen durch das Postulat Vogler 13.3636 «Stopp der Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten» vom 27.09.2013, wurde deswegen von Parlament und Bundesrat beschlossen, die Thematik gesamtschweizerisch einheitlich zu regeln. Ziel 3 der Strategie Biodiversität Schweiz (SBS) sieht vor, dass die Ausbreitung von invasiven gebietsfremden Arten mit Schadpotenzial eingedämmt ist. Die hierfür notwendigen Massnahmen, welche das Bundesamt für Umwelt (BAFU) im Auftrag des Bundesrates erarbeitet, werden in der «Strategie der Schweiz zu invasiven gebietsfremden Arten» zusammengeführt.

Über den Entwurf der Strategie der Schweiz zu invasiven gebietsfremden Arten wurde Ablauf und Adressaten vom 14. August bis zum 18. Oktober 2015 eine Anhörung durchgeführt (https://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/ind2015.html). Eingeladen wurden insgesamt 65 Adressaten, darunter alle Kantone sowie Organisationen mit einem starken Bezug zum Thema wie interkantonale Konferenzen, Gesamtschweizerische Dachverbände und Fachgremien. 24 Organisationen nahmen ohne direkte Einladung an der Vernehmlassung teil. Von den insgesamt fast 90 einbezogenen Institutionen gingen 74 Stellungnahmen ein. Aufgeteilt nach Gruppen gingen die Stellungnahmen wie folgt ein:

 26 Kantone

 5 Interkantonale Konferenzen

 2 Gesamtschweizerische Dachverbände der Gemeinden und Städte

 23 Weitere gesamtschweizerische Dachverbände

 8 Fachgremien

 2 Kommissionen des Bundes

 8 Übrige

Die Umfrage wurde mit einem standardisierten Fragebogen sowohl geschlossenen Fra- Methodik gen wie auch offenen Kommentarmöglichkeiten durchgeführt (siehe Anhang). Nicht alle Organisationen haben den Fragebogen für ihre Rückmeldungen verwendet, sämtliche Inhalte wurden jedoch unabhängig von der Form der Rückmeldung systematisch ausgewertet.

Insgesamt zehn geschlossene Fragen konnten quantitativ ausgewertet werden. Die Ergebnisse dieser Fragen sind in der nachfolgenden Übersicht dargestellt, zudem werden sie im vorliegenden Bericht an geeigneter Stelle wiedergegeben. Da die Beantwortung dieser Fragen fakultativ war, ergeben sich jeweils Abweichungen zum möglichen Total von 74 Antworten.

Die Rückmeldungen der Anhörungsteilnehmenden wurden den entsprechenden Abschnitten der Strategie zugeordnet, wobei der besseren Übersicht halber die Aussagen zum selben Thema gebündelt und in Fliesstextpassagen zusammengefasst wurden. Wo möglich sind die einzelnen Akteure namentlich erwähnt, wobei dies bei hoher Anzahl deckungsgleicher Aussagen der Leserlichkeit zuliebe unterlassen wurde.