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Vernehmlassung 2015/56: Gesamtschau Sportförderung des Bundes · 43 Seiten

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- bieten Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zum Thema Ehrenamt und «Freiwilligenarbeit» und Vereinsmanagement an.

- thematisieren im Rahmen der Vereinsentwicklung die Frauenförderung in Verbands- und Vereinsgremien.

7.2.3 Sportvereine

Die Sportvereine sind sich ihrer zentralen Rolle in der Förderung des Breitensports bewusst und richten den Fokus auf dessen Entwicklung.

Folgende Massnahmen werden empfohlen:

Die Sportvereine

- schaffen zielpublikumsorientierte Angebote für alle Altersstufen und Bedürfnisse.

- arbeiten mit den Gemeinden zusammen und bezeichnen zu deren Handen eine Ansprechperson.

- anerkennen Chancen und Synergien in der Zusammenarbeit mit weiteren privaten Anbietern von Sport und Bewegung (z.B. „Open Sunday“).

- verankern die Breitensportprämisse „lebenslanges Sporttreiben“ in ihrem Leitbild.

- sind sich ihrer politischen Verantwortung dem Sport gegenüber bewusst und organisieren sich innerhalb von Interessengemeinschaften (IG).

- sorgen in ihren Führungsgremien für eine angemessene Vertretung der Frauen.

7.3 Empfehlungen an Arbeitgeber

Regelmässige Bewegungs- und Sportaktivitäten verbessern die Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Mitarbeitenden. Für das Unternehmen entsteht ein messbarer Mehrwert. Aus diesem Grund ist es naheliegend, dass sich die Unternehmen für Bewegung und Sport am Arbeitsplatz und in der Freizeit engagieren.

Folgende Massnahmen werden empfohlen:

Die Arbeitgeber

- verstehen ihr Engagement für Sport und Bewegung als Teil der «Corporate Social Responsibility».

- schaffen geeignete Rahmenbedingungen für Sport und Bewegung im Arbeitsalltag (Duschen, Arbeitszeitmodelle, spezifische Angebote).

- unterstützen ehrenamtliches und gemeinnütziges Engagement ihrer Mitarbeitenden im Umfeld des Sports.

- motivieren junge Mitarbeitende, ihre Jugendurlaubstage für gemeinnütziges Engagement einzusetzen.