Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2017/8: Bundesbeschlüsse über die Einführung des automatischen Informationsaustauschs über Finanzkonten mit zusätzlichen Staaten und Territorien der AIA-Vereinbarung ab 2018/2019 · 17 Seiten

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Bericht des Eidgenössischen Finanzdepartements über die Vernehmlassungsergebnisse zur Einführung des automatischen Informationsaustauschs über Finanzkonten mit 41 Partnerstaaten ab 2018/2019

abbrechen. Eine Abschwächung der Problematik der Korruption und eine Lösung der mangelnden Reziprozität könnten darin bestehen, den Datenaustausch mit den entsprechenden Ländern nicht nach Massgabe des OECD-Standards durchzuführen. Stattdessen sollte eine einfachere Lösung gewählt werden, bei der lediglich die Kunden-, Konten- und Depotstammdaten ohne Angabe von Beträgen (Vermögensstand, Erträge etc.) ausgetauscht würden.

alliancefinance moniert zudem, dass Auslandschweizer infolge des AIA vermehrt mit dem Problem konfrontiert würden, dass sich Schweizer Finanzinstitute aus Risiko- und Rentabilitätsüberlegungen weigerten, für sie Konten und Depots zu führen. Als begleitende Massnahmen müsse der Bundesrat sicherstellen, dass mindestens die staatlichen Finanzinstitute (PostFinance; Kantonalbanken) und solche der Kategorie «Too Big To Fail» verpflichtet werden sollten, für Auslandschweizer Konten und Depots zu führen bzw. Kredite zu gewähren.