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Vernehmlassung 2025/83: Sicherheitspolitische Strategie der Schweiz 2026 · 60 Seiten

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Sicherheitspolitische Strategie der Schweiz 2026 [Vernehmlassungsentwurf]

und profitiert vom Nachbereitungsprozess. Eine Teilnahme unterstreicht auch den Beitrag der Schweiz zur Sicherheit Europas.

Die Armee und andere sicherheitsrelevante Dienststellen nehmen zudem häufiger an internationalen Arbeitsgruppen teil und entsenden mehr Personal in militärische Kommandostrukturen von Nachbarländern, in Kompetenzzentren der Nato und in multinationale Stäbe der Nato und EU, um das gegenseitige Verständnis zu vertiefen.

M45 Leistung von Beiträgen an die europäische Sicherheit

Die Schweiz bringt ihre Stärken aktiv in die Zusammenarbeit ein. Dazu gehören ihre innovative Forschung, moderne Ausbildungsinfrastruktur mit Simulatoren und ihre Expertise im Zivilschutz, in der militärischen und zivilen Friedensförderung oder beim Wehrpflichtsystem, dessen Wiedereinführung einige Länder wieder erwägen. Insbesondere im Bereich der militärischen Mobilität trägt die Schweiz zur Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa bei, indem sie den Transit von Personal oder Material anderer Streitkräfte durch die Schweiz ermöglicht und unterstützt, dies unter Einhaltung des Neutralitätsrechts. Mit friedenspolitischen Massnahmen trägt die Schweiz ebenfalls zur europäischen Sicherheit bei, sei es durch ihre «guten Dienste» oder durch die Übernahme von Funktionen wie den OSZE-Vorsitz 2026.

Laufende Arbeiten

§ Individually Tailored Partnership Program der Nato und der Schweiz: Umsetzung und Erneuerung; VBS; in Umsetzung

§ PESCO-Projekt «Militärische Mobilität» der EU; VBS; in Umsetzung

5.4 Umsetzung und Steuerung

Die sicherheitspolitischen Ziele zur Stärkung der Resilienz, zur Stärkung von Abwehr und Schutz und zur Erhöhung der Verteidigungsfähigkeit erstrecken sich über alle Bereiche der nationalen Sicherheit. Die Menge und gegenseitigen Abhängigkeiten der dafür formulierten Massnahmen erfordern eine entschlossene Mitwirkung und enge Kooperation zwischen Bund und Kantonen, zivilen und militärischen Organisationen, der Wirtschaft und der Wissenschaft, Verbänden und Vereinen sowie der gesamten Bevölkerung. Ihre Umsetzung ist für die Sicherheit der Schweiz von hoher Dringlichkeit.

Für alle Ziele der Sicherheitspolitischen Strategie sind jeweils federführende Departemente und weitere mitarbeitende Stellen definiert. Geltende Zuständigkeiten werden damit berücksichtigt. Zusätzlich zu den dafür verantwortlichen Bundesstellen werden weitere relevante