Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2025/85: Botschaft Standortförderung 2028–2031 · 70 Seiten

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Übersicht

Die Standortförderung des Bundes zielt darauf, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Schweiz zu erhalten und den Wohlstand zu sichern. Für die

Fortführung dieser Arbeit unterbreitet der Bundesrat dem Parlament fünf Finan-

zierungsbeschlüsse im Gesamtumfang von 392,21 Millionen Franken für die Jahre 2028–2031. Ausgangslage

Die geopolitische Lage wirkt sich auch auf die Schweizer Wirtschaft aus. Früher geltende Regeln werden durch unilaterale Zölle, handelspolitische Barrieren und industriepolitische Alleingänge verändert. Die Standortförderung des Bundes unterstützt KMU und Regionen dabei, den Auswirkungen derartiger Veränderungen zu begegnen.

Inhalt der Vorlage

Die Standortförderung des Bundes ergänzt die Wirtschafts- und Aussenwirtschaftspolitik des Bundes, verbessert die Rahmenbedingungen für KMU, unterstützt Innovation, Digitalisierung und nachhaltige Produktionsprozesse und stärkt so die Wettbewerbsfähigkeit. Sie fördert regionale Entwicklung, reduziert wirtschaftliche Disparitäten und erhöht die Standortattraktivität der Schweiz. Sie tut dies mit ihrer KMU-Politik, Tourismuspolitik, Regionalpolitik, sowie der Exportförderung und der Standortpromotion.

Für die Jahre 2028–2031 setzt die Standortförderung des Bundes drei Schwerpunkte:

– KMU administrativ entlasten

Die Digitalisierung von Behördenleistungen wird vorangetrieben. Digitale Dienstleistungen vereinfachen die Verwaltungsprozesse und befördern die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Behörden. Im Fokus steht die Weiterentwicklung der zentralen elektronischen Plattform EasyGov.swiss (EasyGov). Die Plattform soll zu einem Marktplatz für digitale Leistungen von Bund und Kantonen ausgebaut und zum Standard für ein zukunftsorientiertes «Digital Government» für die Schweizer Unternehmen werden. KMU leiden zudem unter aufwändiger Regulierung. Die kritische Überprüfung derartiger Regulierungen behält deshalb ihre hohe Priorität.

– Zugang für KMU zu internationalen Märkten erleichtern

Die Exportförderung unterstützt KMU beim Zugang zu Auslandsmärkten und hilft diesen, sich in einem dynamischen internationalen Umfeld zu behaupten. Angesichts zunehmender Handelshürden und volatiler Rahmenbedingungen wird der internationale Austausch komplexer und es braucht Strategien zur Risikodiversifikation. Neue und bestehende Handelsabkommen eröffnen hierfür Möglichkeiten, deren Nutzung durch fundierte Information, Beratung und Absicherung erleichtert wird.

– Regionen wirtschaftlich stärken

Mit der Standortförderung will der Bundesrat Regionen wirtschaftlich stärken, damit alle Regionen in der Schweiz attraktive Lebens- und Arbeitsorte bleiben. Die Standortförderung unterstützt deshalb Tourismusdestinationen sowie strukturschwache Gebiete in ländlichen Räumen, sowie in Berg- und Grenzregionen.

Mit der Botschaft Standortförderung 2028–2031 unterbreitet der Bundesrat dem Parlament fünf Finanzierungsbeschlüsse für diejenigen Instrumente der Standortförderung, deren Finanzierung Ende 2027 ausläuft: