Rapport sur les résultats
Consultation 2000/27: Loi fédérale sur la révision et l'unification du droit de la responsabilité civile (Loi sur la responsabilité civile) · 452 pages
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366 Gesundheit - Arbeit - Soziale Sicherheit Santé - Travail - Sécurité sociale Sanità - Lavoro - Sicurezza sociale
366.1 Umweltschutzgesetz vom 7. Oktober 1983133 (USG) Loi fédérale du 7 octobre 1983134 sur la protection de l'environnement (LPE) Legge federale del 7 ottobre 1983135 sulla protezione dell'ambiente (LPAmb)
366.11 VARIANTE A
UniGE: Dans ce domaine, l'avant-projet comporte deux variantes. La première
consiste à renvoyer l'ensemble des dispositions qui relèvent de la responsabilité (au sens large du terme) aux dispositions générales de l'art. 50 AP alors que la seconde maintient l'art. 59a LPE avec quelques modifications.
Dommage écologique
Une première modification générale consiste dans la définition du dommage écologique qui est désormais intégré au dommage couvert par la responsabilité pour atteinte à l'environnement (art. 45d AP). Cette disposition se justifie d'autant plus que l'exclusion de ce dommage lors de l'adoption de l'art. 59a LPE était motivée par le souhait d'introduire un système cohérent à travers la révision générale de la responsabilité civile.
366.11.1 Art. 59
AG: Abzulehnen ist die (mit Art. 59 USG als Variante A) vorgeschlagene Priva-
tisierung der Bestimmung über die verwaltungsrechtliche Kostenauflage. Unseres Erachtens ist es den Behörden nicht zuzumuten, die Kosten für Massnahmen zur Abwehr einer unmittelbar drohenden Einwirkung künftig auf dem aufwändigen Weg des Zivilprozesses einzutreiben.
BS: Wir wenden uns mit aller Deutlichkeit gegen die vorgeschlagene Änderung
von Artikel 59 USG. Diese Bestimmung enthält nicht ein "diffuses und undifferenziertes Verursacherprinzip", wie es im erläuternden Bericht dargestellt wird, sondern eine klare, auf langjähriger bundesgerichtlicher Rechtsprechung basierende Rechtsgrundlage. Diese Grundlage führt denn auch im praktischen Vollzug und in Beschwerdefällen kaum je zu rechtlichen Problemen.
Der Vorschlag nimmt eine merkwürdige Vermischung von öffentlichem und zivilem Recht vor: Das Eingreifen einer Behörde bei Ereignissen stützt sich allein auf öffentliches Recht ab. Wenn diese Behörde dann anschliessend ihre Kosten wieder eintreiben will (bzw. muss), steht sie den Verursachern gegenüber in einer seltsamen Zwitterstellung da: Sie ist zwar immer noch die Behörde, die eventuell aufgrund des Ereignisses auch Sanierungen oder weitere Massnahmen verfügen kann. Für die Eintreibung ihrer eigenen Kosten muss sie aber zuerst den Verursacher
133 SR 814.01
134 RS 814.01
135 RS 814.01