Rapport sur les résultats

Consultation 2004/103: Loi fédérale sur l'introduction de l'initiative populaire fédérale et révision de la législation fédérale sur les droits politiques · 203 pages

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Bundeskanzlei: Volksrechtsreform und Revision BPR. Vernehmlassungsergebnisse 2004/05 p. 13/203 Chancellerie fédérale: Réforme des droits populaires et révision de la LDP. Résultats de la consultation

Cancelleria federale: Riforma dei diritti politici e revisione della LDP. Risultati della consultazione

C Überblick über die Stellungnahmen Aperçu des prises de positions Compendio dei pareri

Ca Bundesgesetz über die Einführung der allgemeinen Volksinitiative (gelb) Loi fédérale sur l’introduction de l’initiative populaire générale (jaune) Legge federale sull'introduzione dell'iniziativa popolare generica (giallo)

1 Gesamtbeurteilung Positiv Negativ Avis global Positif Négatif Valutazione globale Positiva Negativa

11 Bundesgesetz über die Einführung Kantone/Cantons/ Kantone/Cantons/

der allgemeinen Volksinitiative: Cantoni Cantoni

Halten Sie den Revisionsentwurf BE, OW, NW, GL, 19 ZH, LU, BS, AI,5

insgesamt für tauglich? ZG, FR, SO, BL, VD

SH, AR, SG, GR,

AG, TG, TI, VS,

NE, GE, JU

LF sur l’introduction de l’initiative Parteien/Partis/ Parteien/Partis/

populaire générale: Pensez-vous Partiti Partiti

que le projet tient dans l’ensemble la FDP, CVP, GPS, 4 SVP, EDU, CSP3

route ? EVP Legge federale sull'introduzione Wirtschaft/Eco- Wirtschaft/Ecodell'iniziativa popolare generica: nomie/Economia nomie/Economia nel complesso, ritenete idonea la SGV, SGB, SKV, 60

revisione proposta? CP, SVV, SLFV Uebrige/Autres/ Uebrige/Autres/ Altri Altri SSV, SGemV 20

Total/Totale 31 Total/Totale8

Begründungen/Motivations/Motivazioni

4. "Auch unter Berücksichtigung der anspruchsvollen verfassungsrechtlichen Vorgaben präsentiert sich der Vorentwurf derart differenzierend, dass die Gesetzgebung über die politischen Rechte Gefahr läuft, eine Rechtsmaterie für Spezialistinnen und Spezialisten zu werden. Die Verfahrensabläufe des Entwurfs sind zu kompliziert; es werden Unterscheidungen getroffen, die weder rechtlich geboten noch sachlich gerechtfertigt sind. DasZiel der einfachen Handbhabbarkeit der Volksrechte wird klar verfehlt, obwohl es trotz anspruchsvoller Verfassungsgrundlage erreichbar wäre. In der vorliegenden Form können wir dem Gesetzesenwurf deshalb nicht zustimmen." (ZH)

5. "Die vom Gesetzesentwurf betroffene Materie ist in der Tat sehr komplex. Die zahlreichen Anforderungen, denen der Gesetzesentwurf gerecht werden soll (Gleichgewicht der beiden Parlamentskammern, Möglichkeit des Gegenentwurfs, Möglichkeit der gleichzeitigen Umsetzung einer Volksinitiative auf Verfassungs- und auf Gesetzesstufe, Rückzugsmöglichkeiten der Volksinitiative), erfordern eine sehr differenzierte und demnach relativ dichte Regelung. Die Übersicht wird dadurch etwas erschwert, dass die massgebenden Bestimmungen über Volksinitiativen in vier verschiedenen Erlassen enthalten sind (BV, BPR, ParlG und OG). Durch die ausführlichen Erläuterungen ist die neue Regelung jedoch leichter verständlich.