Rapport sur les résultats
Consultation 2004/13: Révision partielle du Code civil (droits réels immobiliers et droit du registre foncier) · 486 pages
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HEV: Die einheitliche Regelung zur Dienstbarkeitsbereinigung bei der Teilung
berechtigter und belasteter Grundstücke erleichtert die Übersichtlichkeit der Bestimmungen und wird von uns im Sinne der "Entschlackung" und Verfahrensvereinfachung begrüsst.
SBV: Der Grundsatz der Bereinigung der Dienstbarkeiten (auch in Verbindung mit
Art. 744 VE-ZGB) ist ausdrücklich zu begrüssen.
Wir stellen hingegen fest, dass damit dem Grundbuchverwalter im Zusammenhang mit Art. 976a und Art. 976b VE-ZGB eine sehr hohe Kompetenz und Objektivität zugemutet wird.
SNV: Die beiden Absätze könnten wohl durch folgende Formulierung vereinfacht
werden: "Wird ein Grundstück geteilt, so hat der Eigentümer die Dienstbarkeiten zu bereinigen und dem Grundbuchamt für jedes Teilstück zu beantragen, welche Dienstbarkeiten zu löschen und welche zu belassen sind."
Uni LA: Al. 2: Il est absolument injustifié de laisser le propriétaire du fonds grevé par
une servitude déterminer dans sa réquisition quelles seront les parties du terrain qu'il divise qui pourraient être libérées de celle-ci. Cette manière de procéder favorise l'atteinte illicite unilatérale aux droits réels d'autrui sur l'immeuble divisé.
La loi de surcroît n'offre aucun moyen de protection au bénéficiaire de la servitude contre laquelle s'exerce la réquisition déposée par son débiteur, la loi se bornant simplement à rendre applicable la procédure de requête unilatérale (743 al. 3 du projet). Pire, il risque de se retrouver immédiatement après la division face à un tiers de bonne foi qui a acquis une parcelle libérée de la servitude (art. 973 CC).
Ce risque est intolérable: il faut que le signataire de la suppression des servitudes sur certaines parties détachables du fond grevé soient effectivement la personne qui dispose de la servitude, selon les principes généraux en matière d'écriture au Registre foncier (art. 963 et 964 CC).
VSGV: Klare und unklare Fälle sind deutlich zu unterscheiden. Der Absatz 3 des VE
bezieht sich auf klare Fälle, die bereits heute keine Probleme aufwerfen. Für das Verfahren ist daher auf den geänderten Art. 976 ZGB zu verweisen.
Es ist ein neuer Absatz 4 für unklare Fälle einzufügen und für diese das Verfahren nach den Artikeln 976a und 976b ZGB vorzusehen. Unter unklaren Fällen verstehen wir Dienstbarkeiten, deren Lage oder Verlauf aus den Belegen nicht klar ersichtlich oder auf Grund der Umstände nicht klar feststellbar ist, aber andere Grundlagen vorhanden sind, gestützt auf welche die Lage oder der Verlauf der Dienstbarkeit mit grosser Wahrscheinlichkeit vermutet werden kann. Können solche Dienstbarkeiten nicht vernünftig bereinigt werden, so verfehlt die gesamte Gesetzesänderung im Bereiche der "Bereinigung" ihr Ziel! Es geht hier um den Kern der Motion Lauri, soll doch gerade für die Löschung bei unklaren Fällen ein wirksames Institut geschaffen werden.