Rapporto sui risultati

Consultazione 2000/27: Legge federale sulla revisione e l'unificazione del diritto della responsabilità civile (Legge sulla responsabilità civile) · 452 pagine

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gesprochen werden kann. Die gewählte Formulierung deutet vielmehr darauf hin, dass eine bestehende Versicherungsdeckung mehr als bis anhin in die Billigkeitserwägungen einbezogen werden soll. Ob das richtig ist, bleibt letztlich eine Wertungsfrage (der Abschluss einer Versicherung wird so gewissermassen zur Haftungsvoraussetzung gemacht) und geht zu Lasten aller Prämienzahler.

Uni GE: Il serait opportun de compléter le texte de cette disposition par un élé-

ment figurant dans le Rapport (p. 122, § 3 au milieu), soit que „l’élément objectif de la faute“ doit être réalisé (faute dite fictive). L'équité n'exige en effet pas que l’incapable de discernement soit jugé plus sévèrement que celui qui est capable de discernement, ni qu'une personne ne soit rendue responsable du seul fait qu'elle est incapable de discernement

Uni ZH Portmann: Die Gliederungsziffer „3.“ im Randtitel zu Art. 48b VE ist

verfehlt, da sie als Unterfall der übergeordneten Gliederungsziffer „I.“ im Randtitel zu Art. 48 VE erscheint. Die Haftung bei fehlender Urteilsfähigkeit ist gerade kein Unterfall der Haftung aus Verschulden, sondern bildet eine Kausalhaftung; fehlende Urteilsfähigkeit bedeutet fehlendes Verschulden.

Vorschlag zu Art. 48b Randtitel: „II. Haftung bei fehlender Urteilsfähigkeit“.

VSAV: En qualité d'organisme intéressé et consulté, l'ASTO s'est limité au seul

article de la loi concernant le domaine spécifique qui le préoccupe, à savoir la responsabilité des personnes incapables de discernement.

La modification apportée à l'art. 54 CO paraît importante dans la mesure où l'art. 48b AP part du principe de l'équité en mettant le poids sur l'analyse des situations économiques réciproques et du caractère exceptionnel de la décision.

La suppression de l'al. 2 obligera par contre le tribunal à analyser en profondeur l'état d'incapacité de discernement, le système de la responsabilité pour faute s'appliquant en règle générale.

341.21 Art. 49

Kantone / Cantons / Cantoni

AG: Gemäss geltendem Recht kann sich der Geschäftsherr von seiner Haftung

u.a. befreien, wenn er nachweist, dass der Schaden auch bei Anwendung der notwendigen Sorgfalt eingetreten wäre. Unter Bezugnahme auf die Theorie des doppelten Kausalzusammenhangs legt der Vorentwurf dar, dass der eingangs angesprochene Entlastungsgrund nicht mehr Eingang im Gesetz zu finden braucht und daher gestrichen werden könnte. Unseres Erachtens aber sollte der bestehende Passus aus Gründen der Verständlichkeit gleichwohl beibehalten werden.

AR: Zu begrüssen ist die Unterscheidung zwischen wirtschaftlich oder beruflich

ausgerichteten und anderen Tätigkeiten sowie die Absicht, für die letztgenannten Verrichtungen eine weniger strenge Haftung einzuführen.

SO: Die systematische Auslegung legt den Schluss nahe, dass im Falle der

Schädigung durch eine Hilfsperson grundsätzlich Art. 49 VE-OR mit Exkulpationsmöglichkeit anwendbar wäre, ausser es liege eine (negative)