Rapporto sui risultati
Consultazione 2001/15: Revisione del Codice delle obbligazioni (congedo maternità pagato) · 121 pagine
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Wunsches nach einer längeren Eigenbetreuung ihrer Kinder, sondern resultiert ebenso aus dem Umstand, dass für einen Wiedereinstieg ins Erwerbsleben weit grössere Anstrengungen notwendig sind als für eine Rückkehr in die angestammte Anstellung. Die hohen Schwellen zum Wiedereinstieg in das Erwerbsleben führen zum volkwirtschaftlich ineffizienten Ergebnis, dass das Humankapital der immer besser qualifizierten Frauen nicht voll genutzt wird – ein Ressourcenverschleiss, den es nicht nur in Zeiten der Hochkonjunktur zu bedauern und zu bekämpfen gilt.
Entscheidend für den Erfolg des Mutterschaftsurlaubs hinsichtlich der Beibehaltung des Anstellungsverhältnisses ist die richtig zu bemessende Länge des Urlaubs. Einerseits veranlasst ein zu kurzer Mutterschaftsurlaub genauso wie überhaupt kein Urlaub viele Frauen dazu, ihre Anstellung oft schon während der Schwangerschaft zu kündigen um zumindest vorübergehend ganz aus dem Erwerbsleben auszusteigen. Andererseits birgt ein zu langer Mutterschaftsurlaub die Gefahr in sich, dass sich das berufsbezogene Know how der beurlaubten Frauen zu stark abbaut, was wiederum die Rückkehr erschwert.
Unter dem Gesichtspunkt der Verbesserung der Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Anforderungen ist eine Einschränkung der Anspruchsberechtigung auf berufstätige Mütter, d.h. solche, die nach Niederkunft und Mutterschaftsurlaub in ihre ursprünglichen Anstellung zurückkehren, sinnvoll.
3. Bezahlter Mutterschaftsurlaub vermindert das Armutsrisiko von Familien.
Wie die neueste Armutsstudie des Bundesamtes für Statistik (2001) darlegt, stellen Kinder ein grosses Armutsrisiko dar.
Ein bezahlter Mutterschaftsurlaub tritt dieser Gefährdung in zweifacher Hinsicht entgegen: Durch die Lohnfortzahlung während der Urlaubszeit wird erstens verhindert, dass während dieser Zeit finanzielle Engpässe entstehen. Zweitens – und das ist der entscheidende Vorteil gegenüber „Geburtsprämien“ und/oder Kindergeld – ist diese Massnahme an die Rückkehr in die Erwerbsarbeit und somit der Erzielung eines sicheren Einkommens gekoppelt, was längerfristig der einzige Weg aus Armut und Abhängigkeit von Sozialhilfe darstellt.
Selbstverständlich stellt Mutterschaftsurlaub keine hinreichende Lösung des Zielkonfliktes zwischen Familie und Beruf dar, doch leistet er einen unverzichtbaren ersten Beitrag zur Überbrückung dieses Dilemmas.
Finanzierung
1. Eine Finanzierung durch Arbeitgeber belastet Branchen mit einem hohen Anteil weiblicher Beschäftigter und verschlechtert die Stellung junger Frauen auf dem Arbeitsmarkt.
Die FDP Frauen Schweiz sind gegen die Finanzierung des Mutterschaftsurlaubs durch die Arbeitgeber, wie sie heute aufgrund von Arbeitsverträgen praktiziert wird und insbesondere gegen eine gesetzliche Vorschrift derselben.
Arbeitgeber sollen möglichst keine Risiken und wirtschaftliche Nachteile durch die Anstellung von Frauen im gebärfähigen Alter erwachsen. Sowohl bei der heutigen Regelung und - aufgrund der längeren Urlaubsdauer - in