Rapporto sui risultati
Consultazione 2001/7: Legge sulla Banca nazionale (LBN) · 144 pagine
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Révision de la loi sur la Banque nationale Résultats de la consultation
3.05 PLS Le projet nous paraît équilibré. Le parti libéral suisse est d’avis que la loi doit se borner
aux principes essentiels et que le reste peut être traité par voie d’ordonnance ou de règlement. A condition toutefois que ces ordonnances et règlements n’entrent pas dans trop de détails et surtout n’introduisent pas des dispositions qui auraient dû figurer dans la loi. Cette remarque vaut pour l’ensemble de la législation. Lorsque l’on accuse la Confédération de trop légiférer, le reproche s’adresse avant tout à l’administration qui, dans des ordonnances d’application, entre dans beaucoup trop de détails.
4.01 economie- Die Regelungsdichte im vorliegenden Gesetzesentwurf erachten wir im Hinblick auf die
suisse damit gewährleistete Rechtssicherheit als angemessen.
4.02 USAM La densité normative de ce projet de loi nous paraît satisfaisante et susceptible de confé-
rer à la réforme une grande sécurité juridique.
4.03 SAV Unterstützung der Position von economiesuisse.
4.04 SBV Wir befürworten die detaillierte Regelung der Organisation der SNB im NBG.
Die SNB übt wichtige hoheitliche Funktionen aus. Die hierfür notwendige Organisation soll im Gesetz explizit festgelegt sein. Für diese Lösung spricht insbesondere das damit erzielte, höhere Mass an Rechtssicherheit sowie der bessere Schutz der Unabhängig-
keit der SNB.
4.05 FRSP La LBN joue le rôle de statuts de la BNS. Elle doit dès lors comprendre, pour le moins,
les points qui font l'objet des articles 626 ss du CO. De surcroît, le projet se doit de prendre en compte le nouveau droit de la société anonyme, entré en vigueur en 1992, et prévoir des dispositions dérogatoires lorsque cela est nécessaire en considération du caractère particulier de la BNS. Il en résulte une densité normative élevée mais, à notre avis, indispen-
sable.
De manière analogue à la solution adoptée par la SUVA (article 61 alinéa 3 de la LAA) des questions de détail ayant trait, par exemple, à l'organisation de l'assemblée géné-
rale ou à la tenue du registre des actions peuvent être traitées par voie réglementaire.
4.06 SGB Das Gesetz erscheint uns gut lesbar. Es fehlen keine wichtigen Bestimmungen und es fin-
den sich auch keine, die wir auf die Verordnungsstufe verlegen möchten.
4.07 SKV Die Regelungsdichte im vorliegenden Entwurf scheint uns richtig, die darin enthaltenen
Bestimmungen sollten auf Gesetzesstufe verbleiben.
5.03 SNB Im Fragebogen an die Vernehmlassungsadressaten wird die Regelungsdichte des Ge-
setzesentwurfs im Bereich der Organisation zur Diskussion gestellt. Gedacht ist offenbar an eine Reduktion der Gesetzesbestimmungen zugunsten von Verordnungsrecht oder separaten Statuten der SNB - ein Regelungsmuster, wie es unlängst für die spezialgesetzlichen Aktiengesellschaften Swisscom und SBB gewählt wurde. Sowohl das Bundesgesetz über die Organisation der Telekommunikationsunternehmung des Bundes (TUG) als auch das Bundesgesetz über die Schweizerischen Bundesbahnen (SBBG) sind Rahmengesetze, die durch nachgeordnete Erlasse (Statuten, Verordnungen) ergänzt werden.
Wir raten davon ab, dieses Regelungskonzept unbesehen auf die SNB zu übertragen.
Die Swisscom und die SBB haben Dienstleistungen für ein breites Publikum am Markt zu erbringen. Folgerichtig sind sie in die Form einer Aktiengesellschaft gekleidet, die sich von einer privatrechtlichen AG im wesentlichen dadurch unterscheidet, dass der Bund von Gesetzes wegen Mehrheitsaktionär sein muss.
Die Ausgangslage bei der SNB ist eine gänzlich andere. Die SNB erfüllt eine wirtschaftspolitische Steuerungsaufgabe. Bei ihrer Tätigkeit geht es um Staatshandeln, das als solches nicht privatisiert werden kann. Daran ändert die Tatsache nichts, dass die SNB ihren öffentlich-rechtlichen Auftrag überwiegend mit privatrechtlichen Mitteln erfüllt. Hinzu kommt, dass der Bund nicht Aktionär ist. Vielmehr werden die aktienrechtlichen Organbefugnisse bei der SNB direkt überlagert durch das verwaltungsrechtliche Element der Mitwirkung und Aufsicht des Bundes (Art. 99 Abs. 2 BV). Dieses findet seinen Niederschlag zwangsläufig in einer Vielzahl von spezialgesetzlichen Abweichungen vom Aktienrecht (Wahl und Amtsenthebung von Mitgliedern des Bankrates und des Direktoriums, Genehmigung von Jahresrechnung und Geschäftsbericht durch den Bundesrat, etc.). Die Regelungsdichte des NBG im Bereich der Organisation bliebe deshalb relativ hoch, selbst wenn