Rapporto sui risultati
Consultazione 2004/103: Legge federale sull'introduzione dell'iniziativa popolare generica e revisione della legislazione federale sui diritti politici · 203 pagine
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Bundeskanzlei: Volksrechtsreform und Revision BPR. Vernehmlassungsergebnisse 2004/05 p. 41/203 Chancellerie fédérale: Réforme des droits populaires et révision de la LDP. Résultats de la consultation
Cancelleria federale: Riforma dei diritti politici e revisione della LDP. Risultati della consultazione
3 Einzelne Fragenkomplexe Zustimmung Ablehnung Questions groupées D’accord Pas d’accord Singole proposte Approvata Respinta
32 Variante: Erleichterung beim Kantone/Cantons/ Kantone/Cantons/ a Unterzeichnerquorum (BPR Art. 24) Cantoni Cantoni
ohne Streichung der BE 1 ZH, LU, FR, SO,17
Unterlistenverbindungen (betr. BL, SH, AI, SG,
finanzielle Konsequenzen für die GR, AG, TG, TI,
Kantone vgl. im Kommentar C24) VD, VS, NE, GE,
JU
Variante: Facilités accordées en Parteien/Partis/ Parteien/Partis/
matière de quorum de signataires Partiti Partiti
(art. 24 LDP) sans biffage des sous- FDP 1 EDU1
apparente-ments (sur les
conséquences financières pour les
cantons, voir le chiffre C24 dans le
commentaire)
Variante: facilitazione riguardo al Wirtschaft/Eco- Wirtschaft/Eco-
numero dei firmatari (LDP art. 24) nomie/Economia nomie/Economia
senza eliminazione dalle sotto- SGV 1 CP, FER2
congiunzioni (concernente le
conseguenze finanziarie per i
Cantoni cfr. nel commento C24)
Uebrige/Autres/ Uebrige/Autres/ Altri Altri 00
Total/Totale 3 Total/Totale20
Bemerkungen/Remarques/Osservazioni
181. "Diese Variante würde dazu führen, dass die Zahl der Listen in den Kantonen stark anwachsen würde. Das wiederum bedeutete nicht nur erheblichen zusätzlichen Zeitdruck bei der Konterolle der Wahlvorschläge, sondern vor allem auch massive Mehrkosten bei der Papierbeschaffung, beim Druck und vor allem bei der Verteilung der Listen an die Stimmberechtigten. Aus diesen Gründen sprechen wir uns entschieden gegen die (…) dargelegte Variante aus. – Die Vernehmlassungsvorlage sieht die Abschaffung der Unterlistenverbindungen vor. Der Kanton Zürich ist mit der Revision des Gesetzes über die poltischen Rechte vom 17. November 2003 noch einen Schritt weiter gegangen und hat auch die 'Haupt-Listenverbindungen' abgeschafft, allerdings unter gleichzeitigem Wechsel zur so genannten doppeltproportionalen Divisormethode mit Standardrundung (neues Zürcher Zuteilungsverfahren). Ein Element dieses neuen Verfahrens, nämlich das Divisorverfahren mit Standardrundung (System Webster bzw. Sainte-Laguë) an Stelle des bisherigen Divisorverfahrens mit Abrundung (System d'Hondt bzw. Hagenbach-Bischoff) sollte auch bei den Nationalratswahlen eingeführt werden.1 Beim Divisorverfahren mit Standardrundung werden die Parteistimmen einer Liste durch den Divisor des betreffenden Kantons geteilt. Die Quotienten werden bei Werten von weniger als 0,5 hinter dem Komma ab-, bei Werten von mehr als 0,5 aufgerundet. Die
1 Vgl. dazu FRIEDRICH PUKELSHEIM/CHRISTIAN SCHUHMACHER: Das neue Zürcher Zuteilungsverfahren. In: Aktuelle Juristische Praxis AJP 2004 505-522, hier: 521.