Rapporto sui risultati

Consultazione 2004/16: Revisione dell'Assicurazione malattia: progetti delle leggi 2 · 203 pagine

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Vernehmlassung zur Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung

Procédure de consultation sur la modification de la loi fédérale sur l’assurance-maladie

vereinbaren, dass der Versicherer die Vergütung auch in anderen

Leistungsbereichen schuldet (System des Tiers payant).

42 4, 5 Gegenwärtig ist im Rahmen von Tarmed die Angabe der Diagnosen auf BE, GR,

den Rechnungen strittig. Wir regen an, an dieser Stelle die Weitergabe GDK von Diagnosecodes auf den Rechnungen für sämtliche Leistungen

einheitlich zu regeln.

Art. 44 Tarifschutz Art. 44 protection tarifaire

44 1 Seitens des VLSS wird beantragt, dass Art. 44 Abs. 1 dahingehend er- SGV

gänzt wird, dass der Tarifschutz im stationären Bereich ausdrücklich nur

auf die Grundversicherung beschränkt bleibt. Zusatzversicherungen werden abgeschlossen, weil sich der Versicherte Zusatzleistungen er-

wünscht, die es entsprechend zu entschädigen gilt. Seitens des SGV

schliessen wir uns dem Ergänzungsantrag des VLSS, der Klarheit schaffen will, an.

44 1 Levée de la protection tarifaire pour les prestations de I'assurance com- CP

plémentaire : Le principe d'économicité et celui de la protection tarifaire

qui lui est lié ont été conçus pour limiter les prestations de I'assurance

obligatoire (qui - faut-il le rappeler - est une assurance sociale) à ce qui

est strictement nécessaire et suffisant, non seulement du point de vue du confort hôtelier, mais aussi sur le plan médical. Ces principes ne peuvent pas s'appliquer au domaine régi par I'assurance complémentaire sans

remettre en cause sa raison d'être. En s'acquittant d'une prime supplé-

mentaire, le patient s'attend à des prestations qui peuvent aller au-delà

de ce qui est défini comme strictement nécessaire du point de vue médical. II peut s'agir aussi bien d'une attention accrue du médecin que du

personnel infirmier. La loi devrait être plus explicite sur ce point, pour

empêcher que les principes propres à I'assurance obligatoire ne s'éten-

dent à I'assurance complémentaire d'hospitalisation et ne la prive de sa

raison d'être.

44 1 Heute hat der Patient, entsprechend der bisher eigentlich unbestrittenen VLSS

Definition der privatärztlichen Tätigkeit, wonach der privat gewählte Arzt

die wichtigsten Schritte durchführen oder persönlich überwachen muss,

auch im KVG-Spital noch Anspruch darauf, dass in einer schwierigen

Situation ein hochqualifizierter Kaderarzt persönlich Hand anlegt, auch

wenn der Patient über keine Zusatzversicherung verfügt. Dass auch bei

Wegfall der privatärztlichen Tätigkeit am KVG-Spital noch genügend

qualifizierte Kaderärzte dort tätig sein werden ist eine politische

Äusserung ohne irgendeinen sachanalytischen Hintergrund. Es kann

sein, dass gewisse Politiker dem Glauben schenken möchten, die

Fachleute sind hier auf jeden Fall anderer Meinung. Auch die Ablegung

des hippokratischen Eids wird die Gesetzmässigkeiten des privaten

Gesundheitsmarktes nicht verdrängen können. Der VLSS fordert

deshalb, dass Art. 44 KVG wie folgt ergänzt wird: Die Leistungserbringer müssen sich an die vertraglich oder behördlich festgelegten Tarife und

Preise halten und dürfen für Leistungen nach diesem Gesetz keine

weitergehenden Vergütungen berechnen (Tarifschutz). Vorbehalten

bleiben die Leistungen im stationären Bereich, sofern der Versicherte

über eine entsprechende Zusatzversicherung verfügt

(Austauschbefugnis) sowie die Bestimmungen über die Vergütung für

Mittel und Gegenstände, die der Untersuchung oder Behandlung dienen

(Art. 52 Abs. 1 Bst. a Ziff. 3)

44 1 Halbprivat und privat Zusatzversicherung: Bisher haben im halb- und SGIM

privat versicherten Bereich die Patienten dank ihrer Zusatzversicherung

die gesamten Leistungen bezahlt und dadurch die auf ca. 1/3 oder