Rapporto sui risultati
Consultazione 2004/8: Revisione dell'Assicurazione malattia: progetti delle leggi 1 · 145 pagine
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Vernehmlassung
Teilrevisionen des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung und
Änderung der Verordnung über die Krankenversicherung
Procedure de consultation
Revisions partielles de /a loi sur l'assurance-maladie et
modification de l'ordonnance sur /'assurance-ma/adie
bedarfsqerechte Versorqunq der Kantonsbevölkerunq erforderlich sind.
Grundsätzlich begrüssen wir die Aufhebung des Kontrahierungszwanges. Insgesamt sz wird die Durchführbarkeit des Vorschlags wegen dem damit verbundenen organisatorischen Aufwand innert nützlicher Frist ohne übermässige Kostenfolge allerdings in Frage gestellt und in dieser Form bezweifelt.
Folgende Argumente werden hervorgehoben:
1. Eine Verlängerung des Zulassungsstops von Leistungserbringern ist seitens des Kantons nicht wünschenswert, deshalb sollte per 4. Juli 2005 auch aus unserer Sicht eine neue und angemessene Lösung gefunden werden.
2. Der Vollzug der vorgeschlagenen Vertragsfreiheit gesattelt sich für die Kantone im Dreiecksverhältnis Bund, Kantone, Versicherer jedoch sehr problematisch. In der Vorlage werden die Versicherer zu wenig in die Pflicht genommen. Damit kann die Versorgungsplanung und -steuerung durch die Kantone untergraben werden. Die Versicherer müssten durch die Kantone verpflichtet werden können, für adäquaten Ersatz zu sorgen, wenn durch einen Entscheid des Versicherers eine Unterversorgung entstehen sollte. Die regionale Verteilung der Leistungserbringer insbesondere in den peripheren Gebieten muss ebenfalls sichergestellt werden. Nötigenfalls sollen die Kantone steuernd eingreifen können. Zu diesem Zweck sollte den Kantonen in bestimmten Fällen das Recht auf Intervention eingeräumt werden. Die Kantone sollten auch die Kompetenz erhalten, Leistungserbringer, deren Leistungen nachweislich ungenügend sind, unabhängig vom Zulassungsentscheid der Versicherer auszuscheiden.
3. Detaillierte Kriterien zur Selektion der Leistungserbringer fehlen. Dadurch wird die Position der Versicherer zusätzlich gestärkt. Es ist zu befürchten, dass bei der Aufhebung des Kontrahierungszwangs in der vorgeschlagenen Form und einem allfälligen Vollzug unerwünschte Nebenwirkungen wie beispielsweise die Verschiebung der Marktmacht zu den Versicherern und Unübersichtlichkeit des Systems für die Versicherten auftreten werden.
4. Die Selektion der Leistungserbringer durch die Versicherer schränkt die Wahlfreiheit der Versicherten übermässig ein.
5. Zu befürchten ist auch eine Kostensteigerung durch Zunahme des administrativen Aufwands sowohl bei den Leistungserbringern wie auch bei den Versicherern und den Kantonen. Dies insbesondere dann, wenn jeder Leistungserbringer mit verschiedenen Versicherern Einzelverträqe abschliessen muss.
Avant de supprimer l'obligation de contracter, nous estimons que les connaissances vs en matiere de demographie medicale doivent imperativement etre ameliorees, afin de pouvoir maTtriser et garantir durablement l'approvisionnement medical dans chaque region. Pour cela, il importe de constituer rapidement un registre national des medeeins; mettre a jour les donnees dont disposent les cantons; adopter une base legale (Ordonnance federale sur la statistique ou LAMal) garantissant aux cantons l'acces aux donnees Tarmed sous forme anonyme; mettre en oeuvre le postulat pour une etude sur la demographie medicale menee par la Confederation en collaboration avec les cantons; charger l'OFS d'etablir des statistiques selon les besoins des cantons;
legiferer de fa9on a inciter (ou forcer) l'installation de fournisseurs de soins dans les regions peripheriques. Compte tenu de ce qui precede, nous reservons notre position jusqu'a la mise en aoolication de ces exiqences.
Approviamo il progetto proposto soprattutto il nuovo articolo 35a cpv. 2 in cui si attri- Tl buisce al Consiglio federale la responsabilita di fissare i limiti minimi e massimi del numero di fornitori di prestazioni necessario per garantire nei Cantoni la copertura del fabbisogno di eure ambulatoriali. In particolare sosteniamo la proposta di cui all'articolo 41 cpv. 1, la quale prevede ehe la tariffa definita fra assicuratore e fornitore di prestazione e pure oggetto del contratto di autorizzazione, il ehe implica ehe i prezzi (valore del punto) non sono piu garantiti da un tariffario unico ma verrebbero fissati nell'ambito dei negoziati contrattuali tra i fornitori di prestazioni e gli assicuratori, con la conseguenza di una parziale liberalizzazione dei prezzi.