Rapporto sui risultati
Consultazione 2004/8: Revisione dell'Assicurazione malattia: progetti delle leggi 1 · 145 pagine
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Vernehmlassung
Teilrevisionen des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung und
Änderung der Verordnung über die Krankenversicherung
Procedure de consultation
Revisions partielles de la loi sur /'assurance-maladie et
modification de l'ordonnance sur l'assurance-maladie
b. die nicht oder schlecht erfolgte Erfüllung der Informationspflicht nach
Art. 57 Abs. 6, Art. 35b Abs. 2 oder Art. 42 Abs. 3.
- Bst. f
Wir sind der Ansicht, dass das Wort "betrügerisch" gestrichen werden
soll. Der strafrechtliche Betrugs-Begriff beinhaltet ein hohes Mass an
krimineller Energie. santesuisse ist der Meinung, dass jede bewusste
Manipulation von Abrechnungen die Sanktionen gemäss Art. 59 auslösen
soll. Aus diesem Grunde soll das Wort „betrügerisch" gestrichen werden
f. die Manipulation oder die Ausste/lun_q von unwahren Bestätiaun_qen
59 Wir unterstützen den vorgesehenen Art. 59 Abs. 1 und 2 (und insbeson- SAEB,
dere die explizite Erwähnung von Verstössen wie die Nichtbeachtung des GELIKO Tarifschutzes oder die Verletzung der Informationspflicht) unter einem Vorbehalt: Das Recht, Verstösse vor das Schiedsgericht tragen zu können,
muss ebenfalls den Organisationen der Versicherten oder einzelnen Ver-
sicherten zustehen, die von den Verstössen unmittelbar betroffen sind.
Falls dies über die Versicherer geschehen soll, so müsste das Gesetz
diese explizit in Art. 59 verpflichten, berechtigte Klagen von Versicherten
vor dem Schiedsgericht zu vertreten.
59 Le projet prevoit des sanctions pour les fournisseurs de prestations ne GE
respectant pas les exigences relatives au caractere economique et a la
garantir de la qualite des prestations prevues par la LAMal. Ces sanctions
seraient prononcees par le Tribunal arbitral, sur proposition d'un assureur
ou d'une federation d'assureurs. Compose notamment de representants
des fournisseurs de prestations et des assureurs, et charge des litiges
entre les precites, le Tribunal arbitral -dont le representent des assureurs
se trouvera le plus souvent dans la situation de devoir se recuser- n'appa-
rait pas comme l'instance adequate pour prononcer ces sanctions, qui
sont de nature administrative. Cette täche devrait etre confiee aux autori-
tes de surveillance des professions de la sante, sous reserve de recours
devant une juridiction administrative.
59 2 Reprendre parmi les criteres d'exclusion des fournisseurs de prestations SAV/SSPh
les lettres g) et h) de l'art. 59 al. 2 tels que retenus par la Conference de
conciliation dans le cadre des debats sur la 2eme revision partielle de la
LAMal. Le comperage entre professions medicales et l'influence sur le
patient a visees pecuniaires doivent etre interdits dans le droit federal.
59 2 Grundsätzlich begrüssen wir die Anforderung an die Wirtschaftlichkeit sso
und Qualität der Leistungen. Es handelt sich hier jedoch um strafrecht-
liehe Vorschriften, welche voraussetzen, dass die entsprechenden Defi-
nitiol"!~n der Tatbestände klar sind. So wird in Abs. 2 lit. a beispielsweise
die "Uberarztung" genannt. Wie steht es jedoch mit der mangelhaften
Versorgung ("Unterarztung")?
59 Wir begrüssen grundsätzlich das Vorhaben des Bundesrates, Leistungs- VSAO
erbringer, welche systematisch unnötige Leistungen zulasten der Kranke-
versicherung erbring~n . zu sanktionieren. Wir sind jedoch der Ansicht,
dass der Begriff der Uberartztung missverständlich und kaum abschlies-
send zu definieren ist. Sinnvoller scheint uns, die im bestehenden KVG
bereits eingeführten Begriffe der Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirt-
schaftlichkeit anzuwenden.
59 l}nabhängig von der Frage der Vertragsfreiheit können wir uns auch eine SCG
Uberprüfung von Artikel 59 KVG vorstellen. Diese könnte aus unserer
Sicht durchaus auch in Richtung der neu vorgeschlagenen Absätze 1 und
2 gehen, wo1?.ei allerdings die Verstösse nach Absatz 2, insbesondere die
sogenannte Uberarztung noch genauer zu definieren bzw. zu exemplifi-
zieren sind.
59 2 Die Anwendung von Art. 59 Abs.2 (neu) scheint uns nicht praxistauqlich SVDE