Protocollo (tedesco)

Consultazione 2010/4: esiste solo in tedesco o francese. Modification de l'art. 13, al. 3, let. b, de l'ordonnance sur l'approvisionnement en électricité (OApEl) et nouvelle annexe 1 · 17 pagine

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dies, dass bei steigenden Zinsen am Finanzmarkt der WACC-Satz vorübergehend gleich bleibt. Das Grundsatzproblem von swissgrid ist, dass die Einnahmen und Ausgaben zeitlich auseinander fallen können. Ein Kapitalgeber braucht für die swissgrid ein gutes Bauchgefühl, da keine Historie vorliegt. Eine Bank kalkuliert daher mit verschiedenen Aufschlägen auf dem Zinssatz, welche von swissgrid getragen werden müssen. Im schlimmsten Fall muss für eine Finanzierung gewartet werden, bis der WACC-Satz geändert wird.

Thomas Tillwicks (swissgrid) ergänzt, dass swissgrid ein neues Unternehmen ist und daher bezüglich Finanzierung nicht mit anderen EVU vergleichbar ist. Daher sollen die Parameter des WACC gemäss dem Gutachten von Professor Volkart gesetzt werden. Für die Festsetzung der Parameter ist eine möglichst hohe Marktnähe vonnöten.

Annet Radeck (swissgrid) erklärt, dass die Aktualität des WACC-Satzes aus Finanzierungssicht sehr wichtig ist. Auch sollten Anpassungen beim Beta möglich sein.

Rudolf Rechsteiner (SP) sagt, dass der WACC zu hoch ist. Soeben wurde eine Obligation für ein neues Kraftwerk mit einem Zinssatz von 3 % am Kapitalmarkt platziert. Es ist es jedoch möglich, dass die Zinsen ändern.

Annet Radeck (swissgrid) erwidert, dass die axpo nicht mit swissgrid vergleichbar ist. Für swissgrid gibt es keine Historie. Ein Bankkredit ist für swissgrid teurer.

Rudolf Rechsteiner (SP) sagt, dass dies erstaunlich ist. Man sollte meinen, dass Banken Vertrauen in einen Monopolisten haben. Es ist an swissgrid, die richtigen Konditionen auszuhandeln. Der Wunsch ist, dass investiert wird.

Bernard Fragnière (VPOD) meint, dass es sehr schwierig ist, die vorgeschlagene Methode nachzuvollziehen. Insbesondere die Berechnung der Marktrisikoprämie ist unklar.

José Corbateaux (SGB) sagt, dass für die Unternehmen der öffentlichen Hand die Risikoprämie zu hoch ist. Referenzpunkt ist der Zinssatz der Bundesobligationen. Entweder man nimmt zur Berechnung der Prämie eine Zeitreihe beginnend um 1926, oder man will eine gewisse Aktualität. Beides zusammen funktioniert nicht. Dies ist widersprüchlich. Die Anwendung des CAPM, wie dies in ganz Europa geschieht, scheint eine Mode zu sein. Es ist jedenfalls nicht klar, wie dabei die Parameter zu Stande kommen.

Rolf Zimmermann (SGB) ergänzt, dass swissgrid kein Start-up Unternehmen ist und damit wohl nicht allzu hohe Zuschläge zu zahlen hat.

Thomas Tillwicks (swissgrid) erläutert, dass swissgrid nicht mit anderen EVU vergleichbar ist.

Swissgrid hat den nationalen Auftrag, für die Versorgungssicherheit zu sorgen. Die entscheidende Frage ist, was der Kapitalmarkt für Zinsen bietet.

Andreas Tschöpe (SKS, FRC, acsi) erklärt, dass die heute angewandte Methode klar ist. Das BFE selber hat von einer gut fundierten Methode gesprochen. Es ist nicht klar, wieso bei der Berechnung der Marktrisikoprämie eine Abkehr vom geometrischen Mittel geschehen soll. Damit wird die Tür geöffnet, andere Netze ebenso zu berechnen z.B. in der Telekommunikation. Dies ist aus Sicht der Konsumenten ein sehr gefährlicher Weg. Hier darf es keine Änderung geben.

Manuel Berger (VSE) sagt, dass die Methode vom VSE im Grundsatz unterstützt wird. Die resultierende Glättung wird aus Gründen der Investitionssicherheit begrüsst, bietet jedoch auch für die Stromverbraucher Vorteile, da hiermit der WACC-Satz nicht jährlich ändert. Es besteht jedoch kein Anlass,

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