Rapporto sui risultati

Consultazione 2013/106: Revisione dell'Ordinanza del DFI concernente le derrate alimentari geneticamente modificate (ODerrGM) · 187 pagine

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Organizzazione Parere

der Europäischen Union (EU) sind dagegen bereits über 40 GVO-Pflanzensorten als Lebensmittel zugelassen. Um Probleme bei grenzüberschreitenden Warenflüssen zu verhindern, sollten die Toleranzen für GVO-Spuren auf alle in den EU-Nachbarländern als Lebensmittel zugelassenen oder tolerierten GVO-Pflanzensorten ausgeweitet werden, analog zu der bestehenden Regelung in der Futtermittel-Verordnung.

Schweizerischer Der Schweizerische Gewerbeverband sgv, die Nummer 1 der Schweizer Gewerbeverband KMU-Wirtschaft, vertritt 250 Verbände und gegen 300'000 Unternehmen. Im sgv Interesse der Schweizer KMU setzt sich der grösste Dachverband der

Schweizer Wirtschaft für optimale wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen sowie für ein unternehmensfreundliches Umfeld ein.

Wir danken Ihnen für die Gelegenheit, zum obgenannten Geschäft Stellung beziehen zu können. Da die allermeisten unserer Mitgliedorganisationen von dieser Vorlage nicht betroffen sind, hat sich an der verbandsinternen Vernehmlassung bis heute nur ein einziges Mitglied geäussert, nämlich der Schweizer Fleisch-Fachverband SFF. Dessen Antwort ist Ihnen am 12. März 2014 direkt zugestellt worden.

Als Dachverband der KMU unterstützen wir die Eingabe des SFF und beantragen ebenfalls Ablehnung einer Anpreisung eines GVO-Teilverzichts. Angesichts der Vielfalt von Labels und Auslobungen ist es für die Konsumentinnen und Konsumenten schon heute sehr schwierig, überhaupt noch den Überblick behalten zu können. Die Liste der Deklarationsangaben würde noch länger und verwirrlicher. Zudem sind alle neuen Deklarationen und deren Überprüfung immer mit Kosten und bürokratischem Aufwand für die betroffenen Unternehmen verbunden. Der sgv spricht sich konsequent gegen alle Massnahmen aus, die eine Erhöhung der Regulierungskosten zur Folge haben.

Scienceindustries, Die Revision der VGVL soll die Möglichkeit der Auslobung eines teilweisen SCIN Verzichts auf die Verwendung der Gentechnik im Herstellungsprozess von

Lebensmitteln ermöglichen. Neben dem bereits bestehenden, eindeutigen Hinweis «ohne Gentechnik hergestellt», der einen vollständigen Verzicht auf die Gentechnik in der gesamten Produktionskette voraussetzt, soll neu auch eine Kennzeichnung «Produktion ohne gentechnisch veränderte Futterpflanzen» mit weniger strengen Anforderungen erlaubt sein. Die Verwendung biotechnologisch mit Hilfe von GVO hergestellter Futtermittel-Zusätze (Vitamine, Enzyme) wäre für die Produktion mit diesem Hinweis möglich.

Wir bezweifeln grundsätzlich, dass die Schaffung einer weiteren Lebensmittel-Kennzeichnung für Konsumentinnen und Konsumenten einen Mehrwert bringt, und vermuten eher, dass sie für weitere Verwirrung im Label-Dschungel sorgt. Auch ist es wenig wahrscheinlich, dass Konsumenten bewusst ist dass die «Produktion ohne gentechnisch veränderte Futterpflanzen» nur einen Teil-Verzicht auf Gentechnik im Herstellungsprozess bedeutet. Diese neue Kennzeichnungsmöglichkeit trägt aus unserer Sicht nicht unbedingt zu einer verbesserten Information der Konsumentinnen und Konsumenten bei, und ist nicht zwingend erforderlich.

Da der vorgeschlagene Wortlaut des Hinweises «Produktion ohne gentechnisch veränderte Futterpflanzen» aber wahrheitsgetreu ist und seine Einführung manchen Marktteilnehmern ein wichtiges Anliegen scheint, wären wir