Rapporto sui risultati
Consultazione 2013/146: Ordinanza sull'adeguamento delle strutture tariffali nell'assicurazione malattie · 84 pagine
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Hinweise, Kritiken, Vorschläge, Anträge Verfasser Observations, critiques, suggestions, propositions Auteurs Osservazioni, critiche, suggerimenti, proposte Autori
bei der Spezialistin. Man wird nicht behaupten wollen, dass dieselbe Leistung zu höhe-
rem Preis bei der Hausärztin von besserer Qualität sein sollte, als bei der Fachärztin für
Gynäkologie.
Die SSI anerkennt auch die Notwendigkeit einer leistungsgerechteren Korrektur am Ta- SSI rif TARMED zu Gunsten der Grundversorgung. Dabei muss gewährleistet bleiben, dass
Doppeltitelträger aus Gründen der Effizienz und Wirtschaftlichkeit wie bisher auch künf-
tig die Möglichkeit haben, innerhalb der gleichen Konsultation sowohl Leistungen aus
der Grundversorgung als auch spezialärztliche Leistungen zu erbringen und abzurech-
nen.
Die neue Zuschlagsposition darf nicht nur mit der Position 00.0010 anwendbar sein, SSP SGP sondern muss unbedingt ebenfalls mit den kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen
verrechnet werden können, machen diese doch einen wichtigen Teil der Konsultationen
in der Pädiatrie aus (die Vorsorgeuntersuchungen dürfen nach geltender Regelung nicht
zusammen mit 00.0010 abgerechnet werden).
Hiermit soll eine qualitativ hochwertige Grundversorgung unserer Patienten gefördert
werden. Konsequenterweise müssen die Leistungen von Praktischen Ärzten mit einer
eingeschränkten Weiterbildung und Spezialistenleistungen vom Zuschlag ausgenom-
men werden.
Doppeltitelträger sollen zur Abrechnung berechtigt sein, wenn sie hausärztliche Leistun-
gen erbringen. Sie sollen aber am selben Tag beim selben Patienten nur entweder
hausärztlich oder spezialärztlich tätig sein können.
Der Zuschlag soll in Franken und nicht in Taxpunkten gewährt werden und damit für die
ganze Schweiz gleich hoch sein.
Associazioni di categoria mediche cantonale, Altri
Für bedenklich erachtet der Aargauische Ärzteverband auch ein tarifarisches Ausspie- Ärzte AG len der Position Kurzkonsultation zwischen Grundversorgern und Spezialisten bei Lang-
zeitpatienten (Diabetes, rheumatische Erkrankungen), bei denen eine vertrauensvolle
Zusammenarbeit für eine nachhaltige Leistungserbringung unabdingbar Ist.
Die Zuschlagsposition 00.0015 muss unbedingt in einem schweizweit gleichen Absolut- Ärzte TG betrag CHF eingeführt werden.
Doppeltitelträger, welche hauptsächlich spezialärztlich tätig sind, sollten nicht am selben
Tag beim selben Patienten spezialärztliche Tarifpositionen zusammen mit dem Grund-
versorgerzuschlag abrechnen dürfen. Wir verweisen auf die analoge Regelung, die vom
Verband „Hausärzte Schweiz“ für den Entwurf des geplanten Tarmed-Kapitels 40 erar-
beitet wurde. Hausbesuche und pädiatrische Vorsorgeuntersuchungen gehören zu den
unverzichtbaren haus- und kinderärztlichen Kernkompetenzen. Die Zuschlagsposition
muss daher auch mit diesen Positionen kombinierbar sein, nicht nur mit der Grundkon-
sultation in der Praxis.
La position 00.0015 n’étant autorisée qu’au cabinet médical, cette limitation aura pour AMG effet qu’une consultation en ville sera désormais plus chère – de 11 points supplémen-
taires – qu’une consultation ambulatoire dans les hôpitaux, en particulier dans notre
canton où la valeur de point est identique. Elle entraînera un surcoût pour les patients
qui consulteront au cabinet médical. Est-ce là un vrai soutien à la médecine de famille
ou à la pédiatrie ?
La méconnaissance du terrain par l’autorité fédérale est démontrée par le fait que les
pédiatres ne pourront pas utiliser cette position tarifaire en plein, puisqu’ils facturent
souvent par forfait (examens du jeune enfant).
Diese [Praktische Ärzte] gehören für uns wie geplant in die Verordnung integriert, da die Ärztezentren „Praktischen Ärzte“ seit Jahren einen wichtigen Pfeiler in der Grundversorgung bilden. Deutschschwei Hintergrund bei vielen „Praktischen Ärzten“ ist nämlich ein deutscher oder österreichi- z
scher Facharzttitel Allgemeine oder Innere Medizin, der bei der Anerkennung durch die
Medizinalberufskommission fast immer in den Schweizer Titel „Praktischer Arzt“ umge-
wandelt wird.
Auch die Praktischen Ärzte sind Grundversorger und sie tragen auch einen Grossteil Mutschellen der gesamten Grundversorgerlast. Es gibt aber auch noch "Praktische Ärzte", die ei-
gentlich Ärzte für Allgemeinmedizin sind und eine entsprechende Ausbildung erlangt ha-
ben. Bei uns im Ärztezentrum sind demnächst 3 Grundversorger und 3 Fachärzte be-
schäftigt, so dass für uns die ganze Angelegenheit sowieso ein Nullsummenspiel sein