Rapporto esplicativo

Consultazione 2013/63: Legge federale sui servizi finanziari (Legge sui servizi finanziari, LSF) e Legge federale sugli istituti finanziari (Legge sugli istituti finanziari, LIFin) · 57 pagine

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Regulierungskostenanalyse zum Finanzinstitutsgesetz FINIG: Schlussbericht

6.4 Fazit Marktanalyse

Die wichtigsten Aussagen zur Marktanalyse der UVV können wie folgt zusammengefasst werden:

 Die UVV betreuen in der Summe ein Vermögen von rund 560 Mrd. CHF, erzielen dabei eine

durchschnittliche Bruttogewinnmarge von 0,8 Prozent und dominieren im schweizerischen Parabankenbereich.

 Der grösste Kostentreiber von UVV dürften die Personalkosten sein.

 Mehr als die Hälfte der UVV ist in den Kantonen ZH und GE domiziliert.

 Rund die Hälfte der Marktteilnehmer hat eine Unternehmensgeschichte, die dreizehn Jahre

oder kürzer ist. Somit besteht die schweizerische UVV-Branche aus vielen jungen Unternehmen.

 UVV sind primär Kleinstunternehmen, die durchschnittlich ca. 3,5 Personen beschäftigen.

Der Median liegt tiefer, bei rund zwei Beschäftigten.

 Es ist nicht davon auszugehen, dass UVVs über die Jahre hinweg generisch wachsen. Zwi-

schen dem Alter einer Unternehmung und der Anzahl Beschäftigten konnte kein signifikanter Zusammenhang festgestellt werden.

 UVV betreuen in der Regel eine begrenzte Anzahl von Kunden (< 100 Kunden), mehrheitlich

aus der Schweiz und Europa.

 60 Prozent der der Marktteilnehmer verwalten weniger als 100 Mio. CHF an Kundenvermö-

gen. Nach Wall (2013) liegt die Profitabilitätsgrenze in Bezug auf die AuM bei rund 250 Millionen CHF. Folgt man dieser Argumentation, dürfte sich der Konsolidierungsprozess der Branche – unabhängig zukünftiger Regulierungen – zukünftig weiter vorantreiben.

Institut für Verwaltungs-Management Seite 19 von 57