Rapporto sui risultati

Consultazione 2014/53: Revisione parziale della legge federale sull'assicurazione malattie concernente la gestione del settore ambulatoriale · 167 pagine

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nachteiligt, da für sie eine generelle Planungspflicht eingeführt würde, während bei Pra-

xen nur neue Leistungserbringer und diese auch nur bei allfälligen Massnahmen ge-

mäss Art. 40a KVG eingeschränkt würden.

Il n'est pas acceptable que l'admission des médecins dans le domaine ambulatoire soit CCM, GAeSO pilotée selon l'art. 39 pour les hôpitaux et selon l'art 40 pour les cabinets médicaux. S’il AeGTG, faut piloter les admissions, que ce soit selon les mêmes règles pour les soins ambula- GLAeG, toires en hôpital ou en cabinet. Ces deux domaines doivent être pilotés selon l'art. 40a.

AeGBL,

Il faut absolument veiller à cette égalité de traitement.

SMCF, KAeGSG,

Rôle multiple des cantons BAeV,

Les conflits d'intérêts déjà nombreux au sein des cantons vont encore s'accroitre avec la KAeGSH possibilité de pilotage sectoriel des admissions. Actuellement, les cantons exercent déjà

les rôles de législateur dans le secteur de la santé, formateur de personnel médical, pro-

priétaire d'hôpitaux, planificateur et gestionnaire d'hôpitaux, financeur en partie d'hôpi-

taux, autorités d'autorisation et de contrôle des tarifs ainsi que de service de médiation

en cas de conflits tarifaires. Avec l'introduction de cette révision de la loi s’ajoute celui

d’autorités d'admission et de contrôle du corps médical dans le domaine ambulatoire.

Dans ce contexte, les mêmes mesures et réglementations que pour les médecins prati-

ciens doivent impérativement valoir pour l'intégration du domaine ambulatoire des hôpi-

taux dans la planification des ressources cantonales prévue par la révision de la loi ; un

privilège en faveur des propres institutions cantonales est à exclure !

Eine Trennung zwischen spitalambulanten und anderen ambulanten Leistungen berück- PKS sichtigt die medizinische Entwicklung nicht, denn die Spitäler und Kliniken nehmen im-

mer eine wichtigere Rolle in diesem Bereich ein. Sie erbringen einerseits circa einen

Drittel aller ambulanten Leistungen, andererseits besteht eine enge Kooperation mit den

Praxisärzten. Die Spitäler würden mit Art. 39 Abs. 1bis KVG gegenüber den Praxen auf-

grund einer generellen Planungspflicht (gegenüber einer individuellen bei Praxen für

neue Leistungserbringer) benachteiligt. Eine solche Ungleichbehandlung können die Pri-

vatkliniken Schweiz nicht akzeptieren.

(...)

Eine kantonale Planung entlang der kantonalen Grenzen scheint heutzutage in Anbe-

tracht der Bevölkerungsmobilität, der Pendlerströme und überkantonalen Agglomeratio-

nen kaum umsetzbar zu sein.

Planung: vom „Notnagel“ zum gesundheitspolitischen Standard? curafutura

Die nationale Gesetzgebung über die Krankenversicherung regelt unter anderem, welche

Leistungen von ihr übernommen werden. Durch den verfassungsmässigen Grundsatz der

Subsidiarität ergibt sich, dass die Leistungen im Wettbewerb unter Leistungserbringern

erbracht werden und der Staat nur regulierend eingreifen soll, wenn diese „Selbstregulie-

rung“ zu unerwünschten Ergebnissen führt. Als unerwünscht sind in erster Linie eine

quantitativ oder qualitativ ungenügende medizinische Versorgung (Unterversorgung) oder

überhöhte Preise (bspw. durch Monopole) zu bezeichnen. Eine Überversorgung ist zwar

ebenso unerwünscht, doch ist sie nicht die Folge eines Marktversagens, sondern eines

Regulierungsversagens.

Unbestritten ist die Notwendigkeit einer „Minimalplanung“ zur Feststellung und Eliminie-

rung einer Unterversorgung. Die entsprechenden Kompetenzen bestehen bereits heute

vollumfänglich, ungeachtet der Regeln der sozialen Krankenversicherung.

Auch was über diese Minimalplanung hinausgeht, sollte die soziale Krankenversicherung

per se nicht tangieren, da dies für die Finanzierung einer Leistung weiterhin irrelevant ist.

Dies gilt auch unter Beachtung der WZW-Kriterien, die aus Sicht der Krankenversiche-

rung an die Leistung gebunden sind und nicht an die Planung der Leistungserbringung.

Man kann zwar der Ansicht sein, dass im Rahmen einer dualen Finanzierung von statio-

när erbrachten Leistungen dem Kanton als Mitfinanzierer ein Instrument zur Steuerung