Rapporto sui risultati

Consultazione 2014/86: Collaborazione nell'ambito del Governo elettronico in Svizzera a partire dal 2016 · 62 pagine

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Rapporto sull’indagine conoscitiva «Governo elettronico in Svizzera dal 2016»

zentral beschlossen und anschliessend durch die zuständigen Akteure finanziert und umgesetzt werden müssen. Gegen eine solche Verteilung der Verantwortlichkeiten würden wir uns entschieden zur Wehr setzen.

8.3.11 Parere dell’ACS

6c Das Potenzial für eGovernment in Bezug auf den Austausch von Einwohnerinnen und Einwohner mit ihren Verwaltungen (G2C) ist unbestrittenermassen auf kommunaler Ebene am Grössten, da dort die Verwaltungskontakte am häufigsten sind. Allerdings stehen in Gemeinden im Durchschnitt nur rund 25 Stellenprozent für eGovernment zur Verfügung, was die praktischen Möglichkeiten bereits stark einschränkt. Sodann bestehen zwischen Städten und Gemeinden enorme Unterschiede was die IT-Architekturen der Verwaltungen, wie auch den Einsatz von eGovernment-Anwendungen anbelangt. Die grösseren Städte verfügen oftmals über eigene IT-Abteilungen und entwickeln auch selber eGov-Lösungen. In vielen mittleren Gemeinden stehen nur wenige Personen für alle ITrelevanten Aufgaben zur Verfügung, weshalb in der Regel Standardprodukte aus der Privatwirtschaft eingesetzt werden. In der grossen Zahl der restlichen Gemeinden kommen entweder Standardprodukte oder gar keine ITLösungen zum Einsatz.

Diese Ausführungen machen bereits deutlich, dass die Bedürfnisse im IT- und eGov-Bereich sowie die Anreize zur Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene sehr unterschiedlich sind. Diesen Unterschieden wurden in den allermeisten eGov-Projekten in den letzten Jahren zu wenig Rechnung getragen, was mit ein Grund sein dürfte, dass der durchschlagende Erfolg von eGovernment Schweiz noch nicht verwirklicht werden konnte. Auf Grund der unterschiedlichen Kompetenzaufteilung zwischen Kantonen und Gemeinden dürfte es in Zukunft aber auch unrealistisch sein, dass diese Differenzierung in den äusserst vielfältigen und zahlreichen von eGovernment Schweiz unterstützten Projekten auf Stufe des Bundes vorgenommen und umgesetzt werden kann. Vielmehr geht es aus Sicht des SGV im Rahmen der bestehenden Organisationsstruktur 2b darum, die Kantone (insbesondere die kantonalen eGovernment-Fachstellen) enger in die Entwicklung der schweizerischen eGovernment-Strategie miteinzu-1d beziehen. Endlich dürfte es für eine erfolgreiche Umsetzung von eGovernment in Zukunft unumgänglich sein, dass alle Kantone ihrerseits mit ihren Gemeinden eGov-Rahmenvereinbarungen abschliessen, die sich auf diejenige von Bund und Kantonen abstützen, die zusätzlichen eGov-Bestrebungen in Kanton und Gemeinden koordiniert und je nach Bedarf mit weiterführenden Projekten ergänzt.

Zu berücksichtigen gilt es ausserdem, dass ein verstärkter Einsatz von

eGovernment zwar erwünscht ist, doch der zusätzliche Zeitaufwand für kommunale Mitarbeiter auf Grund der immer beschränkteren Ressourcen unbedingt berücksichtigt werden sollte. Dies soll beispielsweise durch eine stärkere Fokussierung auf den Nutzen von eGov-Projekten geschehen, wobei die grössten Hindernisse oftmals nicht technischer, sondern personeller und organisatorischer Natur sind. Ebenso sollen eGov-Projekte viel besser in die vorhandene Infrastruktur in Städten und Gemeinden eingebettet werden und damit nachhaltige Synergien erzeugen. Ziel muss es sein, dass die Gemeinden mit eGovernment entlastet werden und die Qualität und Transparenz der Dienstleistungen 3c bei sinkendem Aufwand erhöht werden. Mit anderen Worten soll sich die künftige eGovernment-Strategie Schweiz vermehrt auch daran orientieren, dass jede Investition in die Informatik entsprechende Kostensenkungen bei den Verwaltungsprozessen zur Folge hat. Besonders auf der kommunalen Ebene wird der Einhaltung von Datenstandards ein immer grösseres Gewicht beigemessen werden, was folglich in einem zukünftigen eGovernment Schweiz entsprechend

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