Rapporto sui risultati
Consultazione 2022/2: Legge federale sull’infrastruttura di dati sulla mobilità · 284 pagine
Fedlex · Rapporto sui risultati · Pagina 246Fedlex · Rapporto sui risultati
Riferimento: BAV-011-11/15/2/1/3/1
Gery Balmer, BAV: Grundsätzlich sollen diese Daten dezentral, bei den Dateneignern «gehostet» sein. Wenige definierte Ausnahmen kann es geben, z.B. für Zwischenspeicherungen aus Performance-Gründen.
Andreas Biedermann, PostAuto: Prinzipiell unterstützen wir die dargelegten Funktionen. Daten sind aber nicht Teil der Technologie, sondern Zweck der NADIM und sollen dementsprechend übergeordnet betrachtet werden. Die Qualität der Daten ist ein wichtiges Thema und es braucht auch Massnahmen, um diese zu gewährleisten. Aus Sicht eines Mobilitätsdienstleisters ist diese Qualität zentral, weil wer eine Kette anbietet, ist angewiesen auf gute Daten. Der Kunde wird das Angebot eines Anbieters in der Kette nicht nutzen, wenn die Datenqualität nicht stimmt und zum Beispiel falsche Verfügbarkeiten von Mobilitätsangeboten der vor- oder nachgelagerten Transportdienstleistungen angezeigt werden. Die Gesamtkette darf nicht vernachlässigt werden.
Thomas Küchler, openmobility.ch: Das kann nicht Aufgabe der NADIM sein, sondern muss Aufgabe der Anbieter sein. Die NADIM kann keine Polizistenfunktion haben. Das ist rein Sache der kommerziellen Anbieter. Wenn ich ein Geschäft mit einem Dritten abschliesse, und die Qualität nicht stimmt, dann «geschäfte» ich nicht mehr mit ihm.
Gery Balmer, BAV: Der Staat kann aber zur Unterstützung der Qualität beitragen, beispielsweise durch standardisierte Schnittstellen und technische Überprüfungen. Man muss dabei unterscheiden zwischen «open Data» zur Information, wo die NADIM eine Funktion hinsichtlich Qualitätssicherung haben kann – aber keine Sicherstellung gewährleisten kann. Die Gewährleistung der Qualität bei «restricted Data» obliegt hingegen dem kommerziellen Bereich bzw. den Akteuren.
Peter Grütter, ASUT: Als man vor 5 Jahren begonnen hat, waren wir in einer Welt voller Datensilos. Zwischenzeitlich ist es gelungen, eine Zusammenarbeit zwischen den Akteuren herbeizuführen. Das ist ein wesentlicher Schritt und mittlerweile haben wir auch siloübergreifende Akteure.
Hinsichtlich Qualität: Ungenügende Qualität wird der Markt eliminieren.
Es gibt hier die Chance, einen Datenraum zu schaffen mit «open und Restricted Data». Das ist eine Chance um besser zu werden, als das Standardangebot von Google Maps. Die Trennung zwischen dem offenen Datenraum und dem Restricted Datenraum - wo es Absprachen braucht - ist ganz natürlich. Die NADIM als Betreibern soll dabei nicht zu enge Rahmenbedingungen setzen.
Christian Laux, Swiss Data Alliance: Die NADIM ist ein Datenraum, rechtlich, organisatorisch und technisch, um die Datennutzungen zusammenführen. Es geht um einen Datenmarktplatz. Die Standardisierung ist der Kern der Aufgabenstellung. Die Qualität kommt, wenn eine einheitliche Sprache auf technischer Ebene gefunden wird. Die NADIM soll kein Polizist sein. Wie soll mit der Standardisierung in praktischer Weise ganz konkret weiter vorwärts gemacht werden, Stichwort Datenontologien?
Antwort Gery Balmer, BAV: Er vermittelt den Kontakt zu Dominik Grögler (BAV), der zuständig für die Diskussionsgrundlage zum Standardisierungskonzept ist. Die NADIM kann mit Standardisierungen auf eine gute Qualität der Daten hinwirken, aber nur in ihrem Rahmen die Verantwortung übernehmen.
Matthias Stümer, ParlaDigi: Open-Source – Die digitale Infrastruktur besteht nicht nur aus Daten, sondern auch aus Software-Komponenten. Welche Komponenten sollten freigegeben werden – mittels Empfehlung/ Zwang? Analog zu den Daten gibt es bei der Software auch Open und Restricted. Wer hält das Urheberrecht? Ist das künftig gemäss EMBAG der Staat und stellt die künftige
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