Rapporto sui risultati
Consultazione 2022/2: Legge federale sull’infrastruttura di dati sulla mobilità · 284 pagine
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Riferimento: BAV-011-11/15/2/1/3/1
Solche Einschränkungen können künftig nicht nur physisch (durch Verkehrsschilder) gekennzeichnet werden, sondern elektronisch und zentral über die MODI auch allen Navi-Herstellern zugänglich gemacht werden.
Martin Barrucci (KGK, Kt. TG): Folie 9: Warum gibt es auf der Folie direkte Verbindungen von Datenquellen/Datenlieferanten ins VnCH? Um was für Daten geht es da?
Antwort Gery Balmer (BAV): Es gibt Infrastrukturdaten die von Mobilitätsakteuren direkt an Verkehrsnetz CH geliefert werden. u.a. Daten der Eisenbahninfrastrukturbetreiber zum Schienennetz. Die NADIM ist dann der Publikationskanal.
Ergänzung André Streilein (swisstopo): Im Bereich der Schieneninfrastruktur ist dies schon heute weitgehend gelebte Praxis.
Martin Barrucci (KGK, Kt. TG) Folie 12: Was heisst grundsätzlich kostenlos im Bezug auf Open Data? Open Data sollten doch kostenlos sein?
Antwort Monika Zosso (BAV): Das grundsätzlich bezieht sich auf Ausnahmefälle, im Sinne einer allfälligen Überbelastung der Serverinfrastruktur durch eine exzessive Nutzung verbunden mit einer übermässigen Anzahl von Abfragen.
Markus Sieber (BPUK/KöV): Ist die im Vernehmlassungsentwurf vorgesehene Finanzierung - 10 Jahre kostenlos, anschliessend nutzerfinanziert - noch aktuell?
Antwort Gery Balmer (BAV): Diese Regelung berücksichtigt, dass heute nicht mit Gewissheit gesagt werden kann, welche Wirkung die MODI genau erzielen wird. Deshalb soll nach 8 Jahren eine Wirksamkeitsanalyse durchgeführt werden. Dabei soll auch betrachtet werden, ob die Akteure profitieren und wenn sie das stark tun, ob und wenn ja in welchem Umfang eine finanzielle Beteiligung sinnvoll ist. Dieses Modell ist nicht vom Tisch, wir werden dies aber unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Akteurgespräche im Rahmen der Botschaft erneut diskutieren.
3. Funktions- und Datenumfang Verkehrsnetz CH (vgl. Folien 21-36)
Stefan Zingg (swisstopo) erläutert die Antworten aus der Vernehmlassung zur Zweckmässigkeit von Verkehrsnetz CH. Zurecht wurde angemerkt, dass in den Vernehmlassungsunterlagen zu wenig auf den Funktions- und Datenumfang sowie auf die Verantwortlichkeiten von und die Zusammenarbeit mit den Kantonen, Städten und Gemeinden eingegangen wurde und hierzu Präzisierungsbedarf besteht.
Mit Verkehrsnetz CH soll nicht primär ein neuer Datensatz angeboten werden. Es steht ein System zur hochautomatisierten Verknüpfung und Kombination von räumlichen Mobilitätsdaten im Zentrum. Damit diese Werkzeuge funktionieren und zur Verfügung gestellt werden können, werden zentral technische und organisatorische Komponenten umgesetzt.
Zu den technischen Komponenten gehören die Datenhaltung und -verarbeitung. Es ist aber nicht das Ziel, einen Datenmoloch zu schaffen. Datensätze von Dritten sollen nicht zentral gehalten werden. Die Funktionen der Datenverarbeitung schaffen aber die Werkzeuge, welche die Vernetzung unter-schiedlicher Daten ermöglichen.
Ebenfalls zu den technischen Komponenten gehören Anwendungen, welche angeboten werden müssen, damit mit dem System interagiert werden kann.
Die organisatorischen Komponenten umfassen Regeln und Standards sowie die Koordination und den Support.
Bezüglich Datenumfang hat das Verkehrsnetz CH wenig Einschränkungen. Die Unterscheidung der Basisnetz- und Fachnetz-Ebene ist aber wichtig. Das Basisnetz – der gemeinsame Nenner – ist eine möglichst einfache Repräsentation des physischen Verkehrssystems.
266/284 BAV-D-318B3401/238