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Vernehmlassung 1997/8: Alpenschutzartikel · 80 Seiten
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Umsetzung des Alpenschutzartikels, Vernehmlassung Seite 70
Anhang 4
Glossar und Abkürzungsverzeichnis (in alphabetischer Reihenfolge)
Alpenkonvention Zu ratifizierendes Rahmenabkommen zwischen den Alpenlän-
dern Schweiz, Österreich, Italien, Deutschlandund Frankreich sowie der + EU zum nachhaltigenSchutz und zur
Nutzung des Alpenraumes.
Alpentransit abgabe Abgabedes Schwerverkehrsfür die Passageder vier
schweizerischen Alpenpässe Gr. St. Bernhard, Simplon, Gotthard und San Bernardino.
ATA Abk. für + Alpentransitabgabe
Basistunnel Neuartiger Eisenbahntunnel, der im Gegensatz zum her-
kömrnlichen + Scheiteltunnel (+ Bergstrecke) tief und beinahe horizontal unter dem Bergmassiv hindurchführt (flaches Profil). Die Strecke zwischen Eingangs- und Ausgangsportal eines Basistunnels verläuft praktisch ohne Kurven, verfolgt also die "Ideal- oder Luftlinie" unter dem Berg hindurch.
Begleiteter Kombi-Verkehr + Kombinierter Verkehr, wobei ganze Lastwagen mitsamt
Fahrer per Bahn transportiert werden.
Bergstrecke Herkömmliche alpenquerende Eisenbahnstrecke durch
+ Scheiteltunnels mit zahlreichen Kurven, Kunstbauten etc. Charakteristisch für die Bergstrecke sind die zu überwinden-
den Höhenunterschiedeund eine Linienführung,die stark
von der theoretischen ’'Ideal- oder Luftlinie" abweicht.
Betriebsbeiträge Subventionsleistungendes Bundes an den Betrieb von
Bahnunternehmen .
Bimodale Systeme Transportsysteme wie der + Kombi-Trailer, die mit gering-
stem Mittel- und Personaleinsatz vom Strassenverkehrsfahr-
zeug zum Bahnwagen umgerüstet werden können und umgekehrt.
Bilaterale Verhandlungen Verhandlungenzwischen der Schweiz und der + EU bezügim Landverkehr lich Liberalisierung im Verkehrsmarkt, Koordinierung der
Alpen verkehrspolitik, schrittweise Realisierung der + Kostenwahrheit, + Fiskalität der Strasse und Angleichung der Gewichtslimiten.
Bruttowertschöpfung Nettoproduktionswert, den eine Unternehmung oder ein
Wirtschdftsbereich (Branche) zum Bruttoinlandprodukt (BIP)
eines Landes beisteuert. Der Nettoproduktionswertent-
spricht dabei dem Produktionswert nach Abzug der bezogenen Vorleistungen.