Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2000/13: Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) · 102 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 70Fedlex · Ergebnisbericht

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––-

35.1ter Cette disposition doit être lue avec les art. 45 et 47 LAMal. Le gouverne- COSAMA

ment cantonal est chargé de veiller à ce que les assurés disposent des

soins nécessaires.

Critiques liés au fait que les critères ne figurent pas dans la loi et qu'il y a à nouveau délégation au Conseil fédéral.

Critères relatifs au caractère économique et à la garantie de la qualité à

fixer de manière précise par le Conseil fédéral (cf. Daniele CATTANEO, Il

controllo dell'economicità delle cure prestate del medico, in Recueil LAMal-KVG, IRAL, Lausanne 1997, p. 413 et ss., en particulier 451).

La possibilité d'exclure un fournisseur "récalcitrant" après une instruction

simple et rapide pourrait avoir un effet plus dissuasif que la procédure ac-

tuelle (art. 59 LAMal).

35.1ter Sicherstellung der Versorgungssicherheit durch die Kantone richtig, aber CVP

nicht ausreichend. Gesetz muss Gewähr bieten, dass in der Grundversi-

cherung jeder Versicherte unter allen Ärzten, die im Rahmen eines Grundversicherungsvertrages praktizieren, seinen Arzt frei wählen kann.

Inhalt des Leistungspaketes der Grundversicherung muss weiterhin ver-

bindlich bleiben und vom Bundesrat festgesetzt werden.

Den einzelnen Versicherern ist ausserdem vorzuschreiben, dass sie mit

einem bestimmten Prozentsatz (z.B. 80%) aller niedergelassenen Ärzte

Grundversicherungsverträge abschliessen müssen, damit den Versicher-

ten unabhängig von ihrer Versicherungsdeckung eine grosse Auswahl an

Leistungserbringern garantiert ist.

35.1ter Remarques de détail au cas où le Parlement accepterait le projet. FRC

Les critères des articles 56 et 58 ne sont pas suffisants. Ils doivent inclure les critères suivants:

-pas de sélection au détriment des patients qui requièrent beaucoup de

soins

- interdiction aux assureurs de proposer simultanément l'assurance de

base et des assurances complémentaires "libre choix du médecin"

- choix des fournisseurs de prestations sur la base de critères transparents et non discriminatoires, et obligation pour les assureurs de les publier.

35.1ter accepté, pas de commentaires. GE 35.1ter Die medizinische Versorgung wird in erster Linie dadurch gesichert, dass GL

die nachgefragte Leistung überhaupt erbracht wird und nicht durch Wirt-

schaftlichkeits- und Qualitätskriterien. Es ist bedenklich, dass sich der

Bund zutraut, die Wirtschaftlichkeit eines Leistungserbringers bei einheitlichen Preisen beurteilen zu können. Es kann doch gleichgültig sein, ob ein Leistungserbringer für eine Leistung x zu einem Preis y eine halbe oder

eine ganze Stunde benötigt.

35.1ter Für den Abschluss der Tarifverträge sind Versicherer und Leistungserbrin- H+

ger verantwortlich. Sie müssen dies unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit und der Qualität tun. Die Überwachung der Einhaltung dieser Auflagen ist

durch die notwendige Genehmigung der Verträge und die fakultative

Kompetenz des Bundesrates zum Erlass von Grundsätzen und zur Anordnung von Kontrollen hinreichend sichergestellt. Es ist nicht einzusehen,

weshalb diese Zuteilung der Verantwortlichkeiten und das Procedere nun

abweichend geregelt werden sollen

Zweiter Satz von 1ter ist zu streichen