Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2000/13: Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) · 102 Seiten

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61a.3 Die ausstehenden Prämien und Kostenbeteiligungen sollten jeweils von AR

demjenigen Gemeinwesen übernommen werden, in der die Person in der

betreffenden Zeit ihren zivilrechtlichen Wohnsitz hatte. Dies lässt sich zur

Zeit über die Kantonsgrenzen hinweg nicht durchsetzen. Benachrichtigung der zuständigen Sozialhilfebehörde am zivilrechtlichen Wohnort der versicherten Person.

61a.3 Das beschriebene Verfahren bei Zahlungsausständen der Versicherten BAV

bringt eine inakzeptable Verschiebung des Delcredere-Risikos auf den

Leistungserbringer im System des Tiers payant. Im System des Tiers

payant gilt die Kostenübernahmegarantie mittels Versicherungsausweis so lange, als der Leistungserbringer nicht im Besitze einer Meldung des Versicherers ist, dass ein Zahlungsaufschub besteht.

61a.3 Lehnt die Lösung der Verrechnung ausstehender Prämien mit Leistungen BE

nach Art. 42 KVG durch die Versicherer ab. Widerspruch zum Grundrecht auf angemessene medizinische Versorgung

61a.3 Modification: COSAMA

3 Si, malgré l'avertissement, aucun paiement n'intervient à l'expiration du

délai supplémentaire, l'assureur suspend la prise en charge des coûts des prestations jusqu'à ce que les primes, les participations aux coûts ou les

frais de rappel et de poursuite encore dues soient entièrement payées. Il

informe en même temps les services d'aide sociale compétents du lieu de résidence de l'assuré du report des prestations. Les dispositions canto-

nales prévoyant une annonce préalable à l'autorité compétente en matière de réduction des primes sont réservées.

61a.3 Es darf nicht vorkommen, dass gegen alte und arme Menschen, allein DVSP/SPO

erziehende Mütter und kinderreiche Familien, welche in Zahlungsrückstand gekommen sind, eine Leistungssperre errichtet wird.

Die Kantone sollen die Gemeinden beauftragen, die ausstehenden Prä-

mien den Krankenkassen zu bezahlen und bei den Schuldnern einzutrei-

ben.

61a.3 La modification proposée qui autoriserait l'assureur, sur la base d'un non- FR

paiement à reporter la prise ne charge des coûts des prestations jusqu'à ce que les primes ou participations aux coûts encore dues soient entièrement payées est considérée comme inacceptable.

Les assurés en difficultés financières pourraient ne plus pouvoir bénéficier des prestations auxquelles l'assurance obligatoire leur donne droit.

Proposition d'inscrire dans la loi une obligation d'instituer au niveau cantonal un système de substitution de l'assuré par une instance cantonale (ou communale) liés aux services sociaux qui serait chargées de rembourser

les primes et les participations impayées aux assureurs. Ce système ne

devrait intervenir qu'après l'aboutissement d'une procédure menée avec

diligence ayant permis de constater l'insolvabilité de l'assuré (acte de dé-

faut de biens).

61a.3 Die Benachrichtigung der Sozialhilfebehörden durch den Versicherer am H+

Wohnort der versicherten Person ist völlig unverhältnismässig. So wie der Versicherer die Rückvergütung von Leistungen an den Versicherten bei

ausstehenden Prämienzahlungen aufschieben kann, kann auch der Versicherte Prämienzahlungen zurückbehalten, wenn die Versicherung gesetzlich oder vertraglich geschuldete Leistungen nicht korrekt und fristgerecht

rückvergütet.

61a.3 Definition zu "frühzeitig" fehlt. Zahlungsrückstand von 2 bis 3 Monaten ist kf

noch kein Hinweis auf Zahlungsunfähigkeit oder mangelnden Zahlungswillen.

- zudem ist der Datenschutzbeauftragte hinsichtlich Umgang mit - Perso-

nendaten beizuziehen.

- Vermisst wird Datenmaterial über Betreibungskosten in Relation zum

Prämienaufkommen.