Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2000/18: Verwendung von 800 Tonnen Gold der Nationalbank · 87 Seiten
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Verwendung von Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank Vernehmlassungsbericht
importe à ce sujet de s'assurer du concours des directeurs des finances cantonaux et que les Grand Conseils des cantons soient dûment informés de l'opération et de ses objectifs. Une réduction de l'endettement devrait engendrer une diminution du montant consacré au service de la dette dans les budgets de fonctionnement, ce qui laissera alors une plus grande marge de manoeuvre financière.
5.09 CNG Die Verwendung für den Schuldenabbau ist den Kantonen mit hoher Verbindlichkeit
vorzugeben.
6.06 ADF Il sera très difficile d’inciter les cantons à réduire leur dettes. Les besoins de chacun sont
différents. La Confédération devrait se contenter de faire une recommandation aux cantons pour qu’ils réduisent leurs dettes, ensuite ce sera l’affaire des parlementaires cantonaux.
8.03 LCH Wir befürworten gegebenenfalls eine Empfehlung des Bundes an die Kantone für die
Verwendung des Goldertrags zum Schuldenabbau.
9.05 SHV Wir vertreten die Meinung, dass es den Kantonen überlassen sein sollte, in welcher
Form sie die jährlichen aus dem „Goldfonds“ ausgeschütteten Erträge verwenden wollen. Eine Auflage oder eine Empfehlung, Schulden zurückzuzahlen, würde das Ausgabeverhalten im Bereich von neuen Investitionen der Kantone mittel- bis langfristig ohnehin nicht beeinflussen.
6.2.4 Weitere Bemerkungen
Tabelle 14: Verfassungsrechtliche Übergangsbestimmung zur Goldverwendung
V-Nr. Abkürzung Anträge
1.00 KdK Die Kantonsregierungen sehen sich gezwungen, den vorliegenden Entwurf für einen
Kantone Bundesbeschluss zur Übergangsbestimmung zu Art. 99 BV abzulehnen, falls dieser weiterhin nicht nur für die für die Stiftung vorgesehenen 500 Tonnen Gold, sondern darüber hinaus auch eine Kompetenzübertragung für die Zweckbestimmung der restlichen 800 Tonnen Gold an das Eidg. Parlament vorsieht.
Die vom Bundesrat vorgeschlagene Übergangsbestimmung verknüpft die Frage nach
der Finanzierung der Solidaritätsstiftung mit der Verwendung der restlichen 800 Tonnen Gold, was nach Ansicht der KdK sowohl in finanz- als auch in staatspolitischer
Hinsicht problematisch ist. Auf diese Weise wird eine in der Öffentlichkeit bereits umstrittene Vorlage auf unnötige Weise zusätzlich belastet. Darüber hinaus greift die vorgesehene Übergangsbestimmung eindeutig in die Finanzautonomie der Kantone ein, würde doch die Verwendung der den Kantonen zustehenden zweckfreien Mittel des Goldverkaufs vom Bundesgesetzgeber vorgeschrieben. Bei dem nun zur Diskussion stehenden Erlös aus dem Verkauf von Goldreserven handelt es sich um nichts anderes als um die Realisierung stiller Reserven der SNB, was zu einem ausserordentlichen Gewinn des Notenbankinstituts führt. Die Anwendbarkeit der verfassungsrechtlichen Gewinnverteilregel nach Art. 99 Abs. 4 BV kann deshalb nicht bestritten werden.
Aufgrund dieser Überlegungen schlägt die KdK folgenden Alternativtext für die Übergangsbestimmung vor: „Das Gesetz regelt die Verwendung des Erlöses aus dem Verkauf von 500 Tonnen Gold der SNB.“
La disposition constitutionnelle proposée par le Conseil fédéral vise l'ensemble des réserves d'or disponibles, aussi bien les 500 tonnes destinées à la Fondation Suisse solidaire que les 800 tonnes disponibles pour une autre utilisation.
Tout d'abord, nous tenons à rappeler que la Banque nationale suisse est un organisme propriété de ses actionnaires, soit pour 2/3 les cantons et 1/3 la Confédération. Nous sommes donc très surpris de la manière dont les cantons sont mis de côté dans un processus décisionnel qui relève majoritairement de leur compétence.
Nous ne remettons pas en cause l'affectation de 500 tonnes d'or destinées à la fondation.
En revanche, nous jugeons inopportun que la disposition constitutionnelle s'applique
également aux 800 tonnes d'or restantes. Le produit de la vente des réserves d'or accu-