Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2000/27: Bundesgesetz über die Revision und Vereinheitlichung des Haftpflichtrechts (Haftpflichtgesetz) · 452 Seiten
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mögens tritt. Auch im Falle von Kantonen mit Patentsystem dürfte es kaum möglich sein, einen ursächlichen Zusammenhang zwischen geschädigtem Gewässer und reduziertem Erlös aus dem Patentverkauf nachzuweisen; auch in diesem Fall müsste der Schadenverursacher somit in Zukunft den Ertragsausfall nicht mehr entschädigen. Einzig im Falle von Pächtern, die trotz Nutzungsausfall den Pachtzins bezahlen müssen, würde der Pachtzins in die Schadensumme eingehen.
FR: Nous ne sommes pas convaincus de l’opportunité d’abroger cette disposi-
tion. L’indemnisation de la diminution de la capacité de rendement concerne avant tout les ruisseaux qui sont affectés à l’élevage de poissons. Dans ces ruisseaux, sont élevés des poissons qui y seront ensuite prélevés pour repeupler d’autres cours d’eau. Là où l’on procède à l’élevage, les populations piscicoles sont plus nombreuses que dans un cours d’eau à l’état naturel. Et en cas de sinistre, le dommage est supérieur aux mesures qu’il conviendrait de prendre pour restaurer l’état naturel du biotope considéré. Le dommage subi en cas de pollution d’un ruisseau d’élevage ne coïncide donc pas avec le dommage en cas d’atteinte à l’environnement au sens de l’art. 45d de l’avant-projet. Dès lors que le poisson est en soi une res nullius, l’art. 45c de l’avant-projet relatif au dommage en cas d’atteinte aux choses n’est au demeurant d’aucun secours dans ce domaine. Aussi convient-il de ne pas abroger purement et simplement cet art..
OW: Bezüglich Fischerrecht sollte der Status quo beibehalten werden.
SH: Diese Bestimmung soll entfallen. Der Status quo muss aber beibehalten
werden. Die Beurteilung des Nutzungsausfalles muss weiterhin auf dem potenziellen Ertrag basieren. Wir lehnen eine Streichung daher ab.
SO: Wir sind gegen die Streichung von Art. 15 des Bundesgesetzes über die
Fischerei (BGF). Art. 15 BGF enthält eine besondere Bestimmung zur Schadensberechnung, an der wir festhalten: Laut Abs. 2 ist bei der Berechnung des Schadens das verminderte Ertragsvermögen des geschädigten Gewässers zu berücksichtigen. Das Ertragsvermögen eines Gewässers ist der theoretisch abschöpfbare Fangertrag. Dieser kann in einem Schongebiet oder in einem nur schwach befischten Gewässer hoch sein. Würde diese Spezialregelung gestrichen, wäre bei der Schadensberechnung künftig wohl auf den effektiven Fangertrag des Gewässers abzustellen. Das würde zu Ergebnissen führen, die nicht dem Zweck des Fischereigesetzes entsprechen.
TG: Die Sektion Fischerei des BUWAL hat die Kantone ersucht, darauf hinzu-
weisen, dass der Status quo des geltenden Fischereigesetzes beizubehalten sei. Die Beurteilung des Nutzungsausfalls müsse weiterhin auf dem potentiellen Ertrag (Ertragsvermögen) basieren. Dem Bundesamt für Justiz ist die Begründung hierfür bereits bekannt. Der Regierungsrat unterstützt dieses Anliegen.
TI: L'avamprogetto della Legge federale sulla revisione e l'unificazione del
diritto della responsabilità civile prevede pure l'abrogazione dell'art. 15 della Legge federale sulla pesca del 21 giugno 1991. Questa norma contiene delle indicazioni specifiche sulla valutazione del danno e sull'utilizzazione degli indennizzi (cpv. 2 e 3). L'abrogazione prevista causerebbe tuttavia gravi problemi in caso di danni alla fauna ittica, poiché, se da un