Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2001/2: Bundesgesetz über den elektronischen Geschäftsverkehr · 255 Seiten
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321.08 Art. 40d
Kantone / Cantons / Cantoni
BS: Zu Art. 40d Abs. 1 lit. c. OR
Buchstabe b verlangt die Angabe des Preises in Schweizer Franken. Buchstabe c verlangt die Angabe der Hˆhe der Geb¸hren und Kosten. Nach dem vorliegenden Wortlaut gen¸gt der Hinweis nicht, dass noch die ¸blichen Geb¸hren und Kosten hinzukommen, sondern deren "Hˆhe" muss angegeben werden. Das kann nur in Form eines Betrages in einer W‰hrung erfolgen. Da nur in Buchstabe b die Angabe des Preises in Schweizer Franken verlangt wird, hingegen nicht in Buchstabe c, kann die Angabe der Hˆhe der Geb¸hren und Kosten in einer andern W‰hrung erfolgen. Aus den im Begleitbericht zu Artikel 40d Abs. 1 Buchstabe b angestellten ‹berlegungen sollte verlangt werden, dass auch die Hˆhe der Geb¸hren und Kosten in Schweizer Franken angegeben werden:
die Hˆhe in Schweizer Franken der Geb¸hren und Kosten, die dem Kunden entstehen;
LU: zu Art. 40d Abs. 1b OR: Es ist zu ¸berlegen, ob nicht auch die W‰hrung, die f¸r
den Vertrag massgebend ist (so genannte Vertragsw‰hrung), anzugeben ist. So liessen sich mˆglicherweise Irrt¸mer vermeiden. Die Bestimmung w¸rde wie folgt lauten: Ñb. den Preis der Ware oder Dienstleistung in Vertragsw‰hrung und in Schweizer Frankenì.
SG: Der Entwurf sieht in Art. 40d Abs. 1 lit. c vor, dass der Anbieter dem Kunden
Angaben machen muss ¸ber die Hˆhe der Geb¸hren und Kosten, die dem Kunden entstehen. Der Begleitbericht geht davon aus, dass unter Art. 40d Abs. 1 lit. c alle Arten von Geb¸hren und Kosten fallen, die das Gut oder die Dienstleistung verteuern, z.B. auch Zollgeb¸hren. Das w¸rde bedeuten, dass ein Unternehmer, der seine Produkte z.B. im Internet anbietet, seinen potentiellen Kunden aus allen mˆglichen L‰ndern exakte Informationen ¸ber die Zollvorschriften ihrer Staaten liefern muss. Diese Pflicht des Anbieters erscheint zu weit gefasst; es darf nicht verlangt werden, dass der Anbieter die exakte Hˆhe der Zollgeb¸hren angeben muss.
TI Art. 40 d: L'obbligo di informare dell'offerente Ë essenziale per la protezione del
consumatore. Non si vede perÚ come puÚ essere sanzionata l'inosservanza del diritto di informare, poichÈ il contratto rimane valido e l'offerente inadempiente si espone solo ad azioni fondate sulla legge contro la concorrenza sleale. Gli offerenti con sede all'estero, in particolare in Stati che non hanno sottoscritto convenzioni internazionali, potrebbero sottrarsi agli obblighi di legge senza difficolt‡.
L'indicazione del prezzo in franchi svizzeri (cpv. 1 lett. b) e l'ammontare delle tasse doganali svizzere (cpv. 1 lett. c, vedi rapporto pag. 14) sono esigenze molto restrittive nell'ottica di un commercio internazionale senza frontiere, come quello di Internet, al quale del resto si riferisce esplicitamente il rapporto esplicativo. Una simile formalit‡ puÚ tradursi in una penalizzazione per il consumatore svizzero. D'altra parte l'offerente puÚ limitarsi ad indicare le