Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2001/2: Bundesgesetz über den elektronischen Geschäftsverkehr · 255 Seiten

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derart starke Gewichtung der Interessen des Verk‰ufers zumindest nicht zwingend. Hier wird n‰mlich dem Kunden ein nicht unerhebliches Mass an Rechtsunsicherheit zugemutet, obwohl er den Mangel nicht zu vertreten hat. Aber auch der Verk‰ufer w¸sste nie genau, ob M‰ngel rechtzeitig angezeigt worden sind oder nicht.

JU: Il convient ici d'admettre que le dÈlai accordÈ actuellement ‡ l'acheteur pour

annoncer le dÈfaut au vendeur peut se rÈvÈler parfois rigoureux, en particulier lorsque l'acheteur n'est pas lui-mÍme commerÁant. Dans ce sens, l'octroi d'un dÈlai raisonnable ‡ l'acheteur pour annoncer le dÈfaut paraÓt Ítre une solution acceptable, avec toutefois l'incertitude planant au-dessus de la notion de dÈlai raisonnable. Quoi qu'il en soit, une telle solution devrait de toute maniËre Ítre prÈfÈrÈe ‡ celle consistant ‡ introduire un dÈlai fixe de deux mois, tel que le prÈvoient les directives europÈennes.

LU: Es w‰re w¸nschenswert, wenn die Formulierungen in den Art. 367 Abs. 1 und

370 Abs. 3 OR(Gew‰hrleistungsregeln im Werkvertragsrecht) gleich lauten w¸rden wie im neuen Art. 201 OR.

SG: Der Entwurf sieht in Art. 201 Abs. 1 vor, dass der K‰ufer, sobald es nach dem

¸blichen Gesch‰ftsgang tunlich ist, die Beschaffenheit der empfangenen Sache pr¸fen und, falls sich M‰ngel ergeben, f¸r die der Verk‰ufer Gew‰hr zu leisten hat, diesem innert angemessener Frist Anzeige machen soll. Im Interesse der Rechtssicherheit w‰re es vorzuziehen, wenn sich der K‰ufer innert einer f¸r ihn klaren Zeitspanne nach der Entdeckung des Mangels ¸berlegen muss, ob er die Sache genehmigen oder dem Verk‰ufer die M‰ngel anzeigen will. Die in den EU-Richtlinien vorgesehene Lˆsung, dass die Anzeige des Mangels innert einer Frist von zwei Monaten seit Entdeckung erfolgen muss, ist darum der Lˆsung des Entwurfes vorzuziehen.

TG: Falsch w‰re es, den K‰ufer bei Entdeckung von M‰ngeln nicht mehr zu deren

sofortiger Anzeige, sondern zur Anzeige innert angemessener Frist zu verpflichten. Wohl entspricht diese Lˆsung dem Wiener Kaufrecht, doch ist nicht zu erkennen, weshalb nach erfolgter Entdeckung des Mangels mit der Anzeige sollte zugewartet werden kˆnnen. Es dient nicht der Rechtssicherheit, wenn vom Richter nicht nur die Frist, innert welcher nach dem ¸blichen Gesch‰ftsgang die Beschaffenheit der empfangenen Sache zu pr¸fen ist, sondern auch jene, innert welcher Anzeige des entdeckten Mangels gemacht werden muss, jeweils nach den konkreten Umst‰nden zu bestimmen sind. Die bisherige klare Regelung sollte beibehalten werden.

TI La sostituzione del termine "immediato" con uno "congruo" per far valere i difetti

della cosa acquistata Ë a favore del consumatore. Il compratore non ha perÚ parametri oggettivi per sapere entro quale termine deve reagire e corre il rischio di perdere i suoi diritti nel caso in cui l'apprezzamento del giudice non corrisponda al suo. La soluzione prevista dall'art. 5 paragrafo 2 della direttiva europea (termine di due mesi dalla constatazione dei difetti) Ë invero pi˘ rigida, ma offre ai contraenti una migliore sicurezza giuridica, perchÈ Ë chiara e non abbisogna di interpretazioni. La Convenzione di Vienna, che prevede un "congruo" termine, disciplina le vendite tra commercianti e la trasposizione pura e semplice della sua soluzione non sembra adeguata ai rapporti contrattuali tra commercianti e consumatori. Siamo quindi dell'opinione che la sicurezza del diritto e l'esigenza di trasparenza richiedano la fissazione di un termine ben