Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2001/7: Nationalbankgesetz (NBG) · 145 Seiten

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Revision des Nationalbankgesetzes Vernehmlassungsergebnisse

In diesem Lichte schlagen wir vor, explizitere Richtlinien bei der Festlegung der Höhe der Währungsreserven aufzunehmen. Art. 27 Abs. 1 ist deshalb wie folgt zu ergänzen:

"Die Nationalbank bestimmt die Höhe der Währungsreserven die zur Führung der Geld- und Währungspolitik notwendig sind. Sie berücksichtigt dabei die wichtigsten Funktio-

nen der Währungsreserven, deren Kosten und Nutzen sowie die Entwicklung der schweizerischen Volkswirtschaft."

4.02 USAM Il est primordial d’éviter une « politisation » de cette question et de soumettre la BNS

aux pressions de la Confédération et des cantons. Dès lors, il est essentiel que la Banque

nationale détermine elle-même le volume des réserves nécessaires à la conduite de sa

politique monétaire. Cette autonomie se justifie d’autant plus que l’un des buts premier de ce projet de loi est de concrétiser l’indépendance de la BNS.

Il est par ailleurs primordial que la BNS puisse bénéficier de réserves monétaires importantes face à des turbulences monétaires que nécessitent des interventions massives sur le marché des changes.

4.03 SAV Unterstützung der Position von economiesuisse.

4.04 SBV Wir befürworten die Bestimmung von Art. 27 E-NBG, wonach die SNB die Höhe der

für ihre Geldpolitik notwendigen Währungsreserven autonom bestimmen kann. Für

uns ist wichtig, dass die Entscheidung nicht auf politischer Ebene (BR, Parlament) erfolgt; die Unabhängigkeit ist am Besten gewährleistet, wenn das Direktorium wie bisher selbst die Entscheidung trifft. Währungsreserven spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Währungskrisen vorzubeugen bzw. zu überwinden. Da die SNB weiterhin eine eigenständige Geld- und Währungspolitik verfolgt, muss sie im Fall von Finanzkrisen auch auf genügend Reserven zurückgreifen können. Deren angemessene Höhe lässt sich

nicht à priori durch eine gesetzliche Regel bestimmen. Im Sinne einer Kompetenznorm

ist deshalb Art. 27 E-NBG zu begrüssen. Dort wird festgehalten, dass die SNB bei ihrem Entscheid über die erforderliche Höhe der Währungsreserven die Entwicklung der schweizerischen Volkswirtschaft berücksichtigt. Nebst dem Wachstum kann die SNB

dabei auch strukturelle Aspekte wie z.B. die Bedeutung des Aussenhandels oder die internationale Verflechtung des Finanzplatzes berücksichtigen.

4.05 FRSP L'article 99 alinéa 3 de la Constitution fédérale impose à la BNS de constituer, à partir de

ses revenus, des réserves monétaires suffisantes. Dans la pratique, la BNS répartit son résultat global entre les provisions servant à constituer des réserves monétaires et le bénéfice distribué à la Confédération et aux cantons. Il est par ailleurs admis que la BNS accroît en principe ses réserves monétaires au rythme de l'augmentation du produit national brut nominal.

Cette manière de faire doit, à notre avis, être maintenue. La détermination du volume des réserves nécessaires (et partant celle du bénéfice) doit rester de la seule compé-

tence de la BNS en sa qualité de banque centrale indépendante. Nous récusons donc la création d'une "instance d'approbation" et nous nous opposons à l'introduction dans la LBN de directives relatives au niveau optimal des réserves monétaires.

4.06 SGB Für die Bestimmung der geldpolitisch notwendigen Währungsreserven gibt es keine klare,

von den Ökonomen akzeptierten Regeln. Im Vergleich mit anderen Ländern ist es wegen der starken Aussenhandelsverflechtung und der eigenständigen Geld- und Wechselkurs-

politik der Schweiz sinnvoll, dass die SNB über vergleichsweise hohe Devisenreserven

verfügt. Diese stellen einen gewissen Schutz gegen Wechselkursturbulenzen dar, insbesondere falls der Schweizer Franken einmal einer Vertrauenskrise ausgesetzt sein sollte (auch wenn solches heute als völlig unwahrscheinlich erscheint, kann ein solcher Fall nicht ausgeschlossen werden). Dementsprechend ist die Festlegung der (für die Geldpoli-

tik) nötigen Devisenreserven Teil der Geldpolitik, welche gemäss Verfassung von der Nationalbank unabhängig geführt werden soll. Gleichzeitig sind auch diese – wie alle

geldpolitischen - Entscheidungen politischer Natur, weshalb sie nicht allein dem Direktorium der Nationalbank überlassen werden können. Deshalb schlagen wir vor, dass

der Bankrat in seiner Aufsichtsfunktion die vom Direktorium vorgeschlagene Politik der Devisenreserven genehmigen muss.

4.07 SKV Aufgrund der im internationalen Vergleich hohen Aussenhandelsverflechtung und der

nach wie vor eigenständigen Geld- und Wechselkurspolitik der Schweiz ist es sinnvoll,

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