Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2002/17: Vereinheitlichung des Zivilprozessrechts (Schaffung einer gesamtschweizerischen Zivilprozessordnung) · 956 Seiten

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Cette intrusion dans le domaine de compétence des cantons semble être à la Fédération d’autant plus injustifiée que, le cas échéant, les parties concernées bénéficient de voies de recours leur permettant de se prévaloir du non-respect de ces principes.

Dans son commentaire, la commission d’experts précise d’ailleurs à ce sujet que les cantons doivent édicter une règle établissant la procédure à suivre pour la récusation des magistrats et autres fonctionnaires judiciaires. Au niveau de la systématique de la loi, l’intervention du législateur fédéral n’apparaît dès lors pas être souhaitable.

FSA: Faut-il prévoir que le juge de la conciliation ou médiateur ne peut pas fonction-

ner ultérieurement comme juge (lettre c)? Après des débats nourris de sa commission et vu la jurisprudence nuancée rendue sur cette question par le Tribunal fédéral (voir par exemple ATF 119 Ia 81, cons. 4b; voir également la décision de la Commission fédérale de la communication du 25 avril 2003, VPB/JAAC 67 no 90), la FSA se rallie au texte de l’avant-projet.

KassZH: Bst. a: Es sollte Kongruenz bestehen betreffend Ausstand von "Ehegatten

und Lebenspartnern" einerseits sowie Verwandten oder Verschwägerten und deren Ehegatten und Lebenspartnern andererseits.

Bst. b: Hier müsste - neben Vormund/Vormündin und Beistand/Beiständin - auch die Beirätin und der Beirat (Art. 395 ZGB) erwähnt werden.

Bst. c: Neben den erwähnten Konstellationen ist zusätzlich das Handeln als Organ oder Arbeitnehmer einer juristischen Person zu nennen; diese Konstellation fällt nicht unter das Handeln als Bevollmächtiger.

MV: Abs. 1 lit. c: Wir unterstützen diese Ausstandsgründe. Gemäss Art. 195 Abs. 1

lit. a VE hat allerdings die Schlichtungsbehörde die Parteien auch zu beraten. Dazu bemerkt der Vorentwurf richtigerweise, ein späteres Schlichtungsverfahren zwischen den Parteien dürfe dann aber nicht durch die selben Personen durchgeführt werden. Damit sind aber kleine, kommunale Schlichtungsbehörden personell überfordert. Wir unterbreiten Ihnen deshalb in unserer Stellungnahme zu Art. 191 VE einen Vorschlag, um dieses Problem zu lösen.

OAFRI: Il y a lieu de distinguer les cas de récusation obligatoire et les cas de récu-

sation facultative.

suisa: Obwohl der Ingress dieser Bestimmung als Auffangtatbestand formuliert ist

("Anschein der Parteilichkeit") erscheint es uns notwendig, den Katalog der zwingenden Ausstandsgründe (Ausschluss) um die folgenden zu erweitern: Wahrscheinlichkeit der Rückgriffsklage; Pflegekindverhältnis; Teilnahme als Schiedsrichter; Annahme oder Versprechenlassen von Geschenken oder anderen Vorteilen (vgl. § 95 ZPO ZH).

Der VE unterscheidet nicht zwischen Ausschluss und Ablehnung. Es erscheint uns jedoch sinnvoll, auch blosse Ablehnungsgründe in die ZPO aufzunehmen, insbesondere: Mitgliedschaft in einer am Streit beteiligten juristischen Person; Freundschaft, Feindschaft, Pflicht- oder Abhängigkeitsverhältnis; andere Umstände des Anscheins einer Befangenheit (vgl. § 96 ZPO ZH). Zum Verfahren kann auf §§ 97 bis 102 ZPO ZH verwiesen werden.

Uni LA: Dans le cadre de son parti pris de simplicité, l’AP a renoncé à faire la distinc-

tion, que connaissent actuellement de très nombreux droits cantonaux et les articles 22 ss OJF, entre récusation obligatoire et récusation facultative. C’est