Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2004/8: Revision der Krankenversicherung: Gesetzgebungspaket 1 · 145 Seiten

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Vernehmlassung

Teilrevisionen des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung und

Änderung der Verordnung über die Krankenversicherung

Procedure de consultation

Revisions partielles de /a /oi sur l'assurance-maladie et

modification de l'ordonnance sur /'assurance-maladie

64 Lehnt Erhöhung des Selbstbehaltes ab, weil sie zu einer Mehrbelastung GR der Familien und Alleinstehenden in bescheidenen wirtschaftlichen Ver-

hältnissen, der Sozialhilfebudgets der Gemeinden und des Kantonsanteils bei den Erqänzunqsleistunqen (für GR rund 0.7 Mio Franken) führt.

64 Ne remet pas en cause le principe d'une responsabilisation accrue des JU,NE partenaires du systeme sanitaire, mais est preoccupe par l'impact social

d'une participation plus elevee aux co0ts.

64 Da der Vorschlag sozialpolitisch nicht unproblematisch ist, sollen die Aus- LU wirkungen nach einer bestimmten Zeit analysiert und allenfalls notwen-

diqe Korrekturen vorqenommen werden.

64 Schliesst sich der Stellungnahme der GDK an. ow 64 Die vorgeschlagenen Massnahmen erscheinen vertretbar, um ein kosten- SH bewusstes Verhalten zu fördern.

64 Lehnt die Vorlage ab. Es ist nicht überzeugend bewiesen, dass mit einer sz Erhöhung des Selbstbehaltes die Inanspruchnahme von Leistungen im

gewünschten Ausmass abnimmt. Das Gegenteil ist zu befürchten . Die

Anreize zur Verminderung von Leistungen müssen bei den Leistungser-

brinqern qesetzt werden.

64 Lehnt die Erhöhung des Selbstbehaltes ab, wei l sie Familien und Allein- TG stehende in bescheidenen finanziellen Verhältnissen belastet und den

Kantonsanteil bei den Erqänzunqsleistunqen erhöht.

64 L'aumento dell'aliquota percentuale e approvato, visto que con un importo Tl annuo massimo di 700 franchi, non dovrebbe comportare oneri supple-

mentari per i pazienti cronici.

64 Die Erhöhung des Selbstbehaltes trifft vor allem Chronischkranke und UR ältere Menschen. Faktisch können nur die jungen, zumeist gesunden

Menschen durch ein kostenbewusstes Verhalten ihren Beitrag

mitbestimmen. Dieser Aspekt ist zu berücksichtigen.

64 II s'agit d'un transfer de charges de l'assurance-maladie sur les presta- VD tions complementaires et l'aide sociale cantonale.

Cette mesure est d'autant plus inadm issible que Monsieur le Chef du

Departement federal de l'interieur a confirme que les retards dans le

paiement des participations aux co0ts ne peuvent pas etre finances par

l'enveloppe de la reduction des primes.

Une reflexion approfondie est necessaire, par exemple en allant dans le

sens d'une franchise fixee en fonction du revenu et en etudiant la reintroduction d'une participation aux co0ts a charge des beneficiaires des prestations complementaires .

64 Ce sont a nouveau les assures, en particulier ceux de conditions econo- VS miques modestes qui subiront les consequences de ces propositions.

Si, malgre tout la participation aux co0ts devait etre augmentee, l'alinea 6,

lettre a qui prevoit la possibilite pour le Conse il federal d'augmenter la

participation aux co0ts devrait etre supprime.

64 Die Erhöhung des Selbstbehaltes fü hrt zu einer Mehrbelastung der Fami- ZH lien und Alleinstehenden in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen,

der Sozialhilfebudgets der Gemeinden und des Kantonsanteils bei den

Ergänzungsleistungen. Spricht sich für eine Lösung aus, die nicht zu einer Mehrbelastung der Kantone und Gemeinden führt.

64 Steht der Erhöhung des Selbstbehaltes kritisch gegenüber. Sie würde CVP chronischkranke Personen und sozial Schwache über Gebühr treffen.

Das Parlament soll den Höchstbetrag für den Selbstbehalt auf 20% fest-

legen. Innerhalb dieser Grenze soll der Bundesrat den Selbstbehalt

festsetzen.