Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2004/8: Revision der Krankenversicherung: Gesetzgebungspaket 1 · 145 Seiten

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Vernehmlassung

Teilrevisionen des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung und

Änderung der Verordnung über die Krankenversicherung

Procedure de consultation

Revisions partielles de Ja loi sur l'assurance-maladie et

modification de l'ordonnance sur l'assurance-maladie

Änderung KVV / Modification OAMal

Wählbare Franchisen (Art. 93 Abs. 1 und 1bis, 95 Abs. 1bis und 2, Übergangsbestimmungen)

Franchises a option (art. 93 al. 1 et 1bis, 95 al. 1bis et 2, Dispositions transitoires)

Artikel Hinweise, Kritiken, Vorschläge, Anträge Verfasser

Article Observations, critiques, suggestions, propositions Auteurs

93 Verweist auf die Stellungnahme der GDK Al 93 Unterstützt die Vorlaoe. AR 93 Unterstützt die freiere Ausoestaltuno der Wahlfranchisen. BL 93 Une franchise maximale de 2500 francs risque de motiver l'assure a re- FR pousser des traitements jusqu'a la prochaine possibilite de baisser la

franchise. Ceux-ci pourraient etre a ce moment plus difficiles et plus coüteux, avec des chances de succes diminues.

93 Les paliers de franchise doivent etre les memes pour l'ensemble des GE assureurs, tout comme le rabais de prime maximum octroye par palier.

Ce n'est qu'ainsi que la transparence et les comparaisons entre les offres des assureurs pourra etre oarantie.

93 Stimmt der Erhöhunq auf 2500 Franken zu. GA 93 Ne croit pas aux vertus d'une hausse de la franchise sans passer par sa JU determination en fonction du revenu.

93 L'autonomie des assureurs dans la fixation des montants de franchises a NE option entraTnera un important deficit de transparence pour les assures.

93 Lehnt die Erhöhung der Wahlfranchisen ab, weil sie die finanziell besser sz oestellten Versicherten beoünstiot.

93 La possibilita di scelta ehe viene attribuita agli assicurati nell'ambito della Tl franchigia viene di per se valutata positivamente perche responsabilizza

l'assicurato. Problematico potrebbe apparire un trasferimento di costi

sulla socialita cantonale.

93 Die FDP-Fraktion hatte im Zusammenhang mit der revidierten und per 1. FDP Januar 2004 in Kraft getretenen Verordnung über die Krankenversiche-

rung (KVV) eine Motion eingereicht (03.3477; Krankenversicherungssys-

tem. Einführung von höheren Wahlfranchisen), in welcher sie das Angbot von Wahlfranchisen in verschiedenen Abstufungen mit einer Obergrenze von neu 2'500 Franken pro Jahr (heute beträgt die Maximalfranchise

1'500 Franken pro Jahr) - bei Gewährung eines entsprechenden Prämi-

enrabattes - forderte.

Sehr erfreut, dass der Bundesrat ihrem Begehren Folge geleistet hat und im Rahmen des vorliegenden Pakets eine Verordnungsänderung vor-

schlägt, die es den einzelnen Versicherern erlaubt, ihr Angebot der frei

wählbaren Franchisen selber festzulegen. Um das finanzielle Risiko der

Versicherten einzuschränken, soll sich die jährliche Maximalfranchise auf 2'500 Franken belaufen, womit bzgl. der Obergrenze der freisinnige Vor-

schlag aufgenommen wurde. Die Prämien sollen weiterhin mit betrags-

mässigen Maximalrabatten eingeschränkt werden. Auch unter Berücksi-

chtigung der seit Januar 2004 geltenden Neuregelung der Prämienrabatte