Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2004/86: Volkszählung 2010 · 69 Seiten
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Die EDU begrüsst die Registerharmonisierung unter der Voraussetzung, dass die Bestimmungen über den Schutz der Personendaten eingehalten werden.
F3 Städte, Gemeinden, kantonale Verbände
Der Schweizerische Verband für Zivilstandswesen (VZIV), der Schweizerische Verband der Einwohnerkontrollen (SVEK), die Schweizerische Vereinigung für Landesplanung (VLP), der Schweizerische Gemeindeverband (SGV), der Schweizerische Städteverband (SSV), die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) und die Konferenz der kantonalen Aufsichtsbehörden im Zivilstandswesen (KAZ) befürworten die Registerharmonisierung.
Allerdings bezweifeln SSV, SGV und SAB (letztere aufgrund der Reaktion der Kantone), dass die Harmonisierung bis 2010 vollständig abgeschlossen werden kann, insbesondere was die Einführung des EWID betrifft. Es besteht deshalb ein erhebliches Risiko, dass die Datenlage von Kanton zu Kanton variieren wird und die erhobenen Daten nicht vergleichbar sein werden.
SSV und SGV streichen hervor, dass es sich in erster Linie um ein Projekt des Bundes handelt und dieser für die Finanzierung aufzukommen hat.
F4 Nationale Organe
Die Koordination der Geoinformation und der geographischen Informationssysteme (KOGIS) sowie der Schweizerische Seniorenrat (SSR) begrüssen die Initiative des Bundes im Bereich der Registerharmonisierung und anerkennen die Notwendigkeit der Einführung eines Personenidentifikators. Dasselbe gilt für die Schweizerische Nationalbank, die sich von der Registerharmonisierung eine bessere Sicherung der Datenqualität verspricht.
Die Eidgenössische Koordinationskommission für Familienfragen (EKFF) stimmt der Registerharmonisierung im Grundsatz ebenfalls zu, hält jedoch eine Vollerhebung zur Validierung der erhobenen Daten für unerlässlich. Auch Pro Juventute befürwortet das Projekt der Registerharmonisierung, streicht jedoch hervor, dass dieses nicht auf Kosten der Datenqualität gehen darf, die eine Vollerhebung zu erbringen vermag. Das Ziel der Harmonisierung sämtlicher Register bis 2010 hält die Stiftung für kaum realistisch und verweist auf die entsprechend negativen Folgen für die Datenqualität. Eine Verschiebung der Volkszählung stellt aus ihrer Sicht keine Lösung des Problems dar.
F5 Wirtschaftskreise, Gewerkschaften
Der Verkehrsclub der Schweiz (VCS), economiesuisse und der Touring Club Schweiz (TCS) befürworten die Registerharmonisierung. Für den VCS ist eine ausschliesslich registergestützte Erhebung aber erst mittelfristig denkbar.
Der Schweizerische Mieterinnen- und Mieterverband (MV) unterstützt das Projekt, bezweifelt jedoch, dass das Ziel der Registerharmonisierung bis 2010 zu