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Vernehmlassung 2005/43: Weiterentwicklung der Agrarpolitik (Agrarpolitik 2011) · 370 Seiten
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Allgemeiner Teil
Tabelle 7 Landwirtschaftliche Gesamtrechnung
Angaben zu laufenden Preisen 1990/92 1997/99 2002 20031 20042 1990/92-
in Mio. Fr. 2002/04 %
Erzeugung Landwirtschaft 13 080 10 064 9 628 9 330 9 951 -26,3
- Vorleistungen 6 346 5 561 5 714 5 747 6 030 -8,1
Bruttowertschöpfung zu Herstellungspreisen 6 734 4 503 3 913 3 583 3 921 -43,5
- Abschreibungen 1 977 1 897 1 886 1 886 1 908 -4,2
Nettowertschöpfung zu Herstellungspreisen 4 757 2 606 2 027 1 698 2 013 -59,8
- sonstige Produktionsabgaben 38 302 313 321 324 +746,1 + sonstige Subventionen3 878 2 396 2 699 2 698 2 732 +208,5
Faktoreinkommen 5 598 4 700 4 414 4 075 4 421 -23,1
- Arbeitnehmerentgelt 928 888 812 828 831 -11,2
Nettobetriebsüberschuss / Selbständigenein- 4 670 3 812 3 601 3 247 3 591 -25,5 kommen
- gezahlte Pachten 193 213 203 201 201 +4,6
- gezahlte Zinsen 496 355 375 327 317 -31,6
Nettounternehmenseinkommen Landwirtschaft4 3 981 3 244 3 024 2 719 3 073 -26,2 + Nettounternehmenseinkommen Gartenbau5 102 132 82 71 80 -23,9
Nettounternehmenseinkommen des landwirt- 4 083 3 376 3 106 2 790 3 153 -26,1 schaftlichen Wirtschaftsbereichs
1
Provisorisch, Stand 13.09.2004
2
Schätzung, Stand 13.09.2004
3
vor allem Direktzahlungen sowie Zinsverbilligung durch Investitionskredite und Beiträge von Kantonen bzw. Gemeinden 4
beinhaltet klassische Landwirtschaft, Sömmerung und landwirtschaftliche Dienstleistungen (insb. Lohnunternehmungen) 5
beinhaltet Baumschulen und Blumenproduktion
Quelle: BFS
Einzelbetriebliche Ergebnisse
Die Referenzbetriebe sind zwischen 1990/92 und 2002/04 um 3,2 Hektaren gewachsen (+20%). Gleichzeitig sank der Arbeitseinsatz um 0,25 Einheiten (-13%). Die pro Arbeitskraft bewirtschaftete Fläche ist dadurch von 8,5 auf knapp 12 Hektaren gestiegen (+38% bzw. 3,0%/Jahr).
Das landwirtschaftliche Einkommen ist in den Referenzbetrieben zwischen 1990/92 und 2002/04 um rund 11 Prozent gesunken. Teilweise konnten die Bauernfamilien diesen Verlust mit zusätzlichem Nebeneinkommen ausgleichen. Dieses nahm zwischen 1990/92 und 2002/04 durchschnittlich um gut 4 000 Franken zu (+26%). Das Gesamteinkommen, welches einer Bauernfamilie für den Privatverbrauch und die Bildung von Eigenkapital zur Verfügung steht, ging trotz dieser Anstrengungen im Beobachtungszeitraum um 3 000 Franken zurück (-3,8%).
Der Arbeitsverdienst je Familienarbeitskraft ist in der selben Zeitperiode angestiegen (+14%). Die im Vergleich zum landwirtschaftlichen Einkommen unterschiedliche Entwicklung ist zurückzuführen auf den reduzierten Arbeitseinsatz und insbesondere auf die gesunkenen Zinsen (geringere kalkulatorische Entschädigung für das eingesetzte Eigenkapital).