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Vernehmlassung 2005/43: Weiterentwicklung der Agrarpolitik (Agrarpolitik 2011) · 370 Seiten

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Allgemeiner Teil

Tabelle 6 Entwicklung der Preisindizes für Produktionsmittel und -faktoren

Position Basis (Index) 1997/99 2002 20032004

Landwirtschaftliche Produktionsmittel 1 1990/92 = 100 101,5 102,4 102,5 103,8

Landwirtschaftliche Produktionsmittel Mai 1997 = 100 98,9 99,8 99,9 101,2

Vorleistungen

Saat- und Pflanzgut 98,9 94,7 94,1 95,1 Energie- und Schmierstoffe 97,4 108,8 111,3 119,1 Dünge- und Bodenverbesserungsmittel 95,8 99,0 96,4 99,2 Pflanzenschutzmittel 99,8 97,1 96,8 96,6 Futtermittel 97,5 93,0 92,3 91,8 Material und Kleinwerkzeuge 99,8 99,2 101,5 97,6 Unterhalt und Reparatur von Maschinen 102,0 108,7 109,6 113,1 Unterhalt und Reparatur von Bauten 99,1 101,9 102,6 106,5 Veterinärleistungen 99,8 101,8 102,0 102,5 Allgemeine Wirtschaftsausgaben 97,6 94,2 94,8 95,1 Investitionen

Maschinen und andere Ausrüstungsgüter 102,0 106,7 107,3 110,0 Bauten 98,0 100,9 101,1 100,9

Produktionsfaktoren Mai 1997 = 100

Zinsen (Hypothekar-) 88,6 85,2 72,2 67,8 Löhne und Lohnnebenkosten 100,1 112,2 113,5 114,7 Pachten2 100,8 97,9 99,9

1

basiert auf altem Index mit weniger Kostenpositionen (ohne Material und Kleinwerkzeuge, Unterhalt und Reparatur von Maschinen, Unterhalt und Reparatur von Bauten, Veterinärleistungen und allgemeine Wirtschaftsausgaben)

2

1997 = 100

Quellen: SBV, Agroscope FAT Tänikon

Nicht nur bei den Produzentenpreisen, sondern auch bei den Produktionsmitteln besteht eine beträchtliche Preisdifferenz zur EU. Unter Ziff. 7.1.1 wird für die verschiedenen Produktionsmittel ausführlich auf die Preisdifferenzen zur EU eingegangen. Eine Übersicht findet sich in Ziff. 7.1.2.

Entwicklung der Kosten

Die Kostenentwicklung bei den Betrieben ist einerseits abhängig von der Preisentwicklung und anderseits von der Effizienz des Einsatzes bei den Produktionsmitteln und den Produktionsfaktoren (Mengen).

Die Referenzbetriebe sind zwischen 1990/92 und 2001/03 im Durchschnitt von 16 auf 19,2 Hektaren, also um 20 Prozent, gewachsen. Total sind die Fremdkosten pro Hektare der Jahre 2001/03 um ein Prozent tiefer als in der Referenzperiode. Innerhalb der einzelnen Kostenpositionen gibt es aber erhebliche Unterschiede. So sind die Gebäudekosten, die allgemeinen Betriebskosten, die Kosten für Arbeiten durch Dritte und für die Maschinenmiete gewachsen, während die Sachkosten für Tierhaltung und Pflanzenbau, die Personalkosten sowie die Schuldzinsen abgenommen haben. Die Abnahme bei den Personalkosten ist eindeutig auf eine Abnahme der