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Vernehmlassung 2005/43: Weiterentwicklung der Agrarpolitik (Agrarpolitik 2011) · 370 Seiten
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Zwischenbilanz der Reform
zent, ist sie im Durchschnitt der Jahre 2001/03 auf 38 Prozent angewachsen. Absolut wuchs der Preisabstand um 25 Prozent (Abbildung 6).
Abbildung 6 Entwicklung der Ausgaben für einen Standardwarenkorb1 in der Schweiz und der EU2 2 500 2 000697
758873
(31%)
(34%) (38%)
Differenz EU-CH 1 500 EU-Preise
CH-Preise
2 271 2 198 2 280
1 000
1 573
1 440 1 407
(69%)
(66%) (62%)
500
0
1990/92 1997/98 2001/03
1 Standardwarenkorb mit den wichtigsten Produkten
2 Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien sowie für gewisse Produkte Niederlande und Belgien
Quellen: BLW, BFS, SBV, Eurostat, ZMP, Agreste, Schweizerische Nationalbank
Preise für Vorleistungen und Produktionsfaktoren
Für die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Landwirtschaftsbetriebe spielt die Entwicklung der Preise für Vorleistungen und Produktionsfaktoren ebenfalls eine entscheidende Rolle.
Zwischen 1990/92 und 2004 sind die Produktionsmittelpreise um 3,8 Prozent gestiegen. Ein neu zusammengesetzter und erweiterter Index zeigt seit 1997 eine Zunahme um 1,2 Prozent. Gingen die Preise für Vorleistungen in diesem Zeitraum leicht zurück (-0,4%), sind die Investitionen deutlich teurer geworden (+5,4%). Die Reduktion bei den Vorleistungen ist vor allem auf den agrarpolitisch bedingten Rückgang der Preise für Futtermittel, (-8,2%) sowie Saat- und Pflanzgut (-4,9%) zurückzuführen. Im Gegensatz dazu sind die Preise für Energie- und Schmierstoffe (+19%) sowie Unterhalt und Reparatur von Maschinen (+13%) bzw. Bauten (+6,5%) gestiegen. Der Anstieg bei den Investitionen geht vor allem auf höhere Preise für Maschinen und andere Ausrüstungsgüter (+10%) zurück; die Preise für Bauten blieben praktisch unverändert.
Die Preise für Produktionsfaktoren haben sich unterschiedlich entwickelt. Während die Zinsen seit 1997 deutlich zurückgegangen sind (-32%), haben die Löhne zugenommen (+15%) und die Pachtzinsen sind praktisch konstant geblieben.