Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2006/69: Verordnung über die Versichertenkarte für die obligatorische Krankenpflegeversicherung (VVK) · 64 Seiten

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Anhörung Verordnung über die Versichertenkarte für die obligatorische Krankenversicherung Audition Ordonnance sur la carte d’assuré pour l’assurance obligatoire des soins

Hinweise, Kritiken, Vorschläge, Anträge Verfasser Observations, critiques, suggestions, propositions Auteurs

System ausgegeben werden, welches in wenigen Jahren durch ein zeitgemässes

ersetzt werden muss.

Die CVP ersucht daher, das vorgeschlagene System nicht einzuführen und ein

zukunftstaugliches System zu wählen.

Die EVP unterstützt die Einführung der Versichertenkarte mit dem Ziel der effizien- EVP ten Administration und der Verbesserung der medizinischen Qualität.

Die FDP erachtet es als sehr wichtig, dass die Leistungserbringer aktiv in die Er- FDP arbeitung der Umsetzungsprozedere miteinbezogen werden. Dies gilt insb. Für die

Festlegung der Abrechnungsmodalitäten für die erbrachten medizinischen Leis-

tungen. Deren Arbeitsabläufe dürfen durch die Einführung der Versichertenkarte

keinesfalls mit erheblichem bürokratischem Aufwand erschwert werden.

Der Entwurf erweckt den Eindruck, es handle sich um eine Karte der Versicherer. SP

Gesundheitsdaten sind höchstpersönliche Daten, welche einen umfassenden Da-

tenschutz verlangen. Die Organisation und die administrative Verwaltung sind ei-

ner unabhängigen Institution zu übergeben, auf keinen Fall ist sie bei den Versi-

cherern anzusiedeln.

Im Grundsatz unterstützt die SVP die schnelle und flächendeckende Einführung ei- SVP ner Versichertenkarte und geht mit dem Bundesrat einig, dass ein essenzielles Ziel

die Reduktion des administrativen Aufwandes bei der Abrechnung von Leistungen

bzw. bei der Verbesserung des Abrechnungsprozesses darstellt. Ausserdem könn-

te mit einer Gesundheitskarte eine verbesserte Versorgung bei Notfällen sicherge-

stellt werden. Die Ausgestaltung der Versichertenkarte, wie sie vom BAG favorisiert

wird, ist aber nicht zielführend. Es droht ein unpraktikables System eingeführt zu

werden, welches neben den Fragen an der Ausgestaltung auch ungewisse Kosten-

folgen hat.

Le centre patronal estime que le projet n’est pas mûr et doit être revu sur différents Centre patronal points, en concertation avec les utilisateurs directement concernés.

Für economiesuisse ist eine raschmögliche Einführung von Gesundheitskarte und economiesuisse elektronischem Patientendossier wichtig. Art. 42a Abs. 2 KVG greift gesetzessys-

tematisch (Einordnung unter dem Titel Rechnungsstellung) und materiell (Fokus-

sierung auf administrative Effizienzsteigerung) klar zu kurz. Für die Weiterentwick-

lung des Gesundheitswesens viel bedeutender sind Verbesserungen bei der er-

brachten medizinischen Qualität und deren Wirtschaftlichkeit.

Dans la mesure où la carte d’assuré constitue un premier pas vers une meilleure FER coordination et une promotion des services informatiques de santé au niveau na-

tional, la Fédération approuve, sur le principe, ce projet. Nous demandons que le

système retenu soit compatible avec les développements futurs en matière de car-

tes des santé notamment et ce, afin que les 100 millions de frais nécessaires à la

mise en place du système, ne soient pas investis pour rien.

Die Einführung der Versichertenkarte wird als ein erster Schritt hin zur raschen Interpharma Einführung einer Gesundheitskarte und einem elektronischen Patientendossier

erachtet. Dabei sollte die Versicherungskarte die Entwicklung der Gesundheitskar-

te unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben möglichst unterstützen, sie aber

auf keinen Fall behindern.

Mit gewissen Vorbehalten bezüglich des Daten- und Persönlichkeitsschutzes und Schweizerischer hinsichtlich der Finanzierung beurteilt der Arbeitgeberverband das Projekt als Arbeitgeberver-Schritt in die richtige Richtung. Aus Arbeitgebersicht vereinfacht eine Versicher- band tenkarte den freien Personenverkehr.

Die SGCI begrüsst die Bestrebungen nach mehr Transparenz. Sie hat aber Zwei- SGCI fel, ob dieses Ziel mit dem vorliegenden Konzept der Versichertenkarte auch nur

ansatzweise erreicht wird. Die SGCI weist die Vorlage zur grundlegenden Überar-

beitung zurück. Ob sich allerdings die in der Anhörung erkannten Mängel allein auf