Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2006/84: Bundesgesetz über die Museen und Sammlungen des Bundes · 14 Seiten

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Vernehmlassungsbericht zum Entwurf des Museums- und Sammlungsgesetzes

5 Weitere Anregungen und Bemerkungen

Zu folgenden weiteren Punkten sind Anregungen und Bemerkungen eingegangen (ohne absolut untergeordnete Detailfragen):

- Die SPS und die LMK fordern eine ständige Präsenz des vorgeschlagenen Schwei-

zerischen Nationalmuseums im Kanton Tessin.

- Folgende Erläuterung zu Art. 7 des Entwurfs sei zu streichen: „Das Schweizerische

Nationalmuseum soll – insbesondere in Abgrenzung zu den historischen Museen der Kantone – die gesamte in der Schweiz lebende Bevölkerung ansprechen“ (Kantone AG, BE und ZG sowie EDK).

- Die Situation gewisser archäologischer Funde im Schweizerischen Landesmuseum

Zürich ist zu klären (Kantone LU und TI).

- Die SVP verlangt eine deutliche Steigerung der Eigenfinanzierung des vorgeschla-

genen Schweizerischen Nationalmuseums. Demgegenüber halten die Kantone SH und ZH eine Steigerung der Eigenfinanzierung für „illusorisch“.

- Dienstleistungen der zu gründenden Anstalt gegenüber Drittmuseen sollen kostenlos

erfolgen (Kantone UR und VD). Dies gilt insbesondere für Leihgaben (ICOM-CH).

- Die vorgeschlagene Zuordnung des Museums für Musikautomaten Seewen an das

BAK ist gesetzlich zu verankern (Kanton SO).

- Es ist sicherzustellen, dass die Liegenschaften und die Ausstellungen des vorge-

schlagenen Schweizerischen Nationalmuseums behindertengerecht ausgestaltet werden (Egalité Handicap und SGB).

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