Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2007/131: Änderung der Verordnung über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte · 3 Seiten
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der Auffassung, dass diese Bestimmung, die eigentlich für eine Beschleunigung des Verfahrens sorgen sollte, ein erhebliches Missbrauchspotential aufweist und letztlich zu Verfahrensverzögerungen führen wird. Anhörungsteilnehmer von allen Seiten bezweifelten die Vereinbarkeit der Bestimmung mit Bundesrecht.
Nur vereinzelt wurden weitere Punkte aufgegriffen. So verlangte die FER die Möglichkeit der ESchK zur elektronischen Publikation ihrer Entscheide als Pflicht auszugestalten. Mehrere Verwertungsgesellschaften wiesen darauf hin, dass mit Inkrafttreten der Teilrevision Artikel 17a URV obsolet wird und zu streichen ist. Die Konsumentenorganisationen unter den Nutzerverbänden verlangten ihre ausdrückliche Erwähnung in Artikel 9 Absatz 1 URV. Schliesslich forderten die Konsumentenorganisationen eine genauere Definition des Begriffs 'Missbrauch', bzw. 'missbräuchlich' in Artikel 16e und f und Sunrise die Ersetzung dieses Begriffs.
4. Einsicht in die Stellungnahmen
Die Stellungnahmen können beim IGE eingesehen werden. Der vorliegende Bericht über die Vernehmlassungsergebnisse sowie die Stellungnahmen werden zudem über die Website des IGE (www.ipi.ch) zugänglich gemacht werden.
5. Liste der Anhörungsteilnehmer
ACSI Associazione Consumatrici della Svizzera Italiana
AudioVision Schweiz
BBS-ASD Verband der Bibliotheken und der Bibliothekarinnen/Bibliothekare der Schweiz
Chaos Computer Club
Centre patronal
DUN Dachverband der Urheber- und Nachbarrechtsnutzer
economiesuisse Verband der Schweizer Unternehmen
FER Fédération des Entreprises Romandes
FRC Fédération Romande des Consommateurs
IFPI Schweiz
IG Digitale Allmend
kf Konsumentenforum
MPA Motion Picture Association
ProLitteris, Schweizerische Urheberrechtsgesellschaft für Literatur und bildende Kunst
SIUG Swiss Internet User Group
SSA Société Suisse des Auteurs