Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2008/10: Bundesbeschluss über das Programm zur Beseitigung von Engpässen im Nationalstrassennetz und über die Freigabe der Mittel · 69 Seiten

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Nationalstrassen bei. Im Gegenteil: Die Realisierung des Stadttunnels dürfte den Druck auf die A1 zusätzlich erhöhen und kann deshalb aus Kapazitätsgründen erst an die A1 angeschlossen werden, wenn die bestehende Nationalstrasse im Glattal entlastet ist.

Der generierbare Nutzen der „Äusseren Nordumfahrung Zürich“ vermag die hohen Investitionskosten im Umfang von rund 5'300 Millionen und die raum- und umweltplanerischen Vorbehalte gegenüber dem Vorhaben nicht zu kompensieren. Auch die erzielbare Entlastungswirkung des Vorhabens ist gering.

Die Südostumfahrung Winterthur stellt aus verkehrlicher Sicht eine valable Alternative zum Ausbau der bestehenden Umfahrung von Winterthur dar. Aufgrund der damit verbundenen Zersiedelungstendenzen, des deutlich höheren Flächenbedarfs sowie der Beeinträchtigung des Landschaftsbildes und des Erholungsraumes bei der Töss wird aber auf die weitere Prüfung einer neuen Südostumgehung verzichtet.

Hinzu kommen die gegenüber dem Ausbau der bestehenden Umfahrung Winterthur deutlich höheren Investitionskosten der neuen Strassenverbindung.