Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2008/75: Invalidenversicherung - 6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket · 68 Seiten

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3.3 Neuregelung Finanzierungsmechanismus

Die vorgeschlagene Neuregelung des Finanzierungsmechanismus soll den Bundesbeitrag an die IV von der Anbindung an deren Ausgaben abkoppeln, so dass die erzielten Einsparungen bei den Ausgaben auch tatsächlich vollumfänglich der IV zugute kommen. Dies stösst auf breite Zustimmung. Vereinzelt wird befürchtet, dass bei einer erneuten Zunahme der Neurenten mit der vorgeschlagenen Regelung ein für die IV zu hohes Risiko eingegangen werde, weshalb der Anteil des Bundes 37,7% nicht unterschreiten dürfe. Die CVP fordert die Einführung einer Fiskalregel für die Invalidenversicherung wie dies für die Arbeitslosenversicherung eingerichtet worden sei. Die FDP verlangt, solange die IV bei der AHV Schulden habe, solle der eingesparte Beitrag des Bundes vollumfänglich der Schuldentilgung dienen. Die SP ihrerseits weist darauf hin, dass der vorgeschlagene neue

Finanzierungsmechanismus die politische Gefahr birgt, „se réaliser l’exercice visant à réduire une fois de plus les dépenses de la Confédération ceci en l’occurrence au détriment de l’AI. » Der Schweizerische Gewerkschaftsbund würde es vorziehen, den Beitragssatz der Versicherten automatisch den Ausgaben anzupassen, statt die Defizite einfach der AHV anzuhängen, was einen gewissen Spardruck erzeugen würde. Eine andere Möglichkeit Spardruck zu erzeugen, entstünde, wenn der Bund die IV-Defizite vorfinanzieren müsste.

3.3a Nouveau mécanisme de financement

Le nouveau mécanisme proposé vise à dissocier la contribution de la Confédération des dépenses de l’assurance, de façon que les économies réalisées côté dépenses profitent effectivement et

entièrement à l’AI. Ce projet rencontre un écho largement positif. Çà et là, l’on craint qu’avec la

réglementation proposée, une nouvelle augmentation du nombre de nouvelles rentes ne fasse courir un trop grand risque à l’AI, raison pour laquelle la part financée par la Confédération ne devrait pas être inférieure à 37,7 %. Le PDC voudrait qu’une « règle fiscale » soit imposée à l’assurance-invalidité comme cela a été le cas pour l’assurance-chômage. Le PLR demande que, tant que l’AI a des dettes envers l’AVS, le montant économisé sur la contribution de la Confédération serve entièrement à leur amortissement. Le PS, pour sa part, fait observer que le nouveau mécanisme proposé recèle le risque politique de voir « se réaliser l’exercice visant à réduire une fois de plus les dépenses de la

Confédération ceci en l’occurrence au détriment de l’AI ». L’Union syndicale suisse préférerait, elle, que le taux de cotisation des assurés soit automatiquement adapté aux dépenses (au lieu de

simplement faire supporter les déficits à l’AVS), ce qui provoquerait une certaine incitation à

l’économie. Une autre façon d’inciter à économiser serait de demander à la Confédération de

préfinancer les déficits de l’AI.

3.4 Wettbewerb beim Erwerb von Hilfsmitteln

Während sich Kantone und Versicherungsorganisationen zur Grundsatzfrage, ob ein wettbewerbliches Element im Hilfsmittelmarkt einzuführen sei, nicht explizit haben vernehmlassen lassen, melden sich sowohl politische Parteien als auch Behindertenorganisationen und in der Kategorie Übrige vor allem Vertreter der Hörgerätebranche zahlreich zu Wort. Der Gedanke, die Kosten bei gleichbleibender Qualität zu senken, wird befürwortet. Allerdings fällt die Beurteilung sowohl der vom Bundesrat vorgelegten Problemanalyse als auch der vorgeschlagenen Lösungen sehr kontrovers aus.

Verschiedentlich wird darauf hingewiesen, dass nicht die Preise sondern die Menge der Versorgungen zum enormen Kostenwachstum bei den Hörgeräten (als weitaus wichtigste Kategorie der Hilfsmittel) geführt hätten (Hörzentralenverband der Schweiz). Weil damit die wesentlichen Probleme der Hilfsmittelversorgung in der Invalidenversicherung ausgeblendet würden, seien die Vorschläge des Bundesrates nicht geeignet, die IV finanziell besser zu stellen. Mit dem Staatseinkauf werde nicht mehr Wettbewerb, sondern eine Nachfragemonopol geschaffen (Bernafon AG, Rollstuhlclub beider Basel), welches Mehrkosten verursache und einen Leistungsabbau bedeute (Dachverband der Schweizerischen Handels- und Industrievereinigungen der FASMED MEDTCH, Schweizer Verband der Orthopädietechniker SVOT). Somit sei der staatliche Einkauf von Hilfsmitteln dazu geeignet, die heute erfolgrei-