Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2009/20: Dringliche Revision des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) · 54 Seiten
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décidée pour l’hospitalier ambulatoire par exemple, plutôt que pour le médecin de premier recours, pour qu’il y ait un effet incitatif dans ce sens-là.
Réduction des primes: Là nous sommes totalement opposé. Ne pas parce qu’il ne faut pas aider les économiquement plus faibles, au contraire. Mais on a déjà 39% des gens qui reçoivent des réductions des primes, dans certains cantons on en est à 50%. Ce système alimente un financement peu responsable du système de santé, alors qu’il y a des faux incitatifs notamment dans le financement dual qui conduisent à des difficultés beaucoup plus grandes, qui sont structurelles. Nous craignons qu’un trop grand arrosage financier de réduction des primes nous détourne du vrai problème qui est de trouver un financement qui sorte du système de financement dual, qui aille plus vers le système des réseaux, vers le système de l’orientation du patient. Dans ce sens-là nous ne sommes pas favorable en l’état à cette réduction des primes.
Franchise dans la durée contractuelle (art. 62, al. 2ter): nous considérons que ceci est acceptable. On a entendu des critiques techniques qu’il convient sans doute d’étudier. Le fait de pouvoir faire du tourisme de la franchise entre les assureurs ou à l’interne d’une assurance en fonction de son état de santé prévisible ou pas, est un élément de désolidarisation qui n’est pas bon. Dans ce sens-là, un cadre contractuel de plus longue durée, voir même plus long que 2 ans, nous paraît possible. Non seulement pour les franchises mais on pourrait ce poser la question, si ce ne serait pas non plus pour les réseaux qu’on devrait l’avoir. Cela a déjà été discuté dans les commissions au national et dans les états.
Yvonne Gilli, Nationalrätin SG, die Grünen Schweiz
Wir von den Grünen stellen fest, dass in Eile keine saubere Problemanalyse in diesem äusserst komplexen Regelsystem der schweizerischen Gesundheitspolitik gemacht werden kann. Wir lehnen deshalb dringliche Gesetzesänderungen, wie sie heute vorgeschlagen werden ab. Sie greifen Lösungen vor, bevor die Problemstellung analysiert und priorisiert worden ist und sie umgehen den parlamentarischen Prozess. In der Managed Care beispielsweise empfinden es die Grünen als Affront, zum jetzigen Zeitpunkt davon zu sprechen, dass das Parlament nicht fähig sei, eine Lösung zu präsentieren, da genau jetzt eine Managed Care-Vorlage in der gesundheitspolitischen Kommission des Nationalrates beraten wird.
Es ist tatsächlich so, dass die Kostensteigerungen in gewissen Bereichen – nota bene im ambulanten Spitalsektor – Handlungsbedarf beinhalten. Dieser Handlungsbedarf ist aber nicht so einfach zu bewerkstelligen.
Als sinnvoll – im kurzfristigen Sinn – erachten wir die zusätzlichen Gelder für die Prämienverbilligungen, um überhaupt die Prämienlast für untere und mittlere Einkommen verträglich zu machen. Es stellen sich aber heute grundsätzliche Fragen zum System der Prämienverbilligungen, da doch bereits ein beträchtlicher Teil der Schweizerinnen und Schweizer mit Prämienverbilligungen Prämienermässigungen erhält.
Zu den vorgeschlagenen Gesetzesänderungen:
Wir anerkennen, dass telefonische Gesundheitsberatungen durch qualifiziertes Personal unter ärztlicher Verantwortung einzelne Arztkonsultationen ersetzen können. Am besten und sichersten werden Patientinnen und Patienten aber durch den eigenen Hausarzt beraten. Keinesfalls dürfen Versicherer in die Funktion der Leistungserbringer kommen, sei dies, indem sie diese Dienstleistung in Auftrag geben aber auch finanzieren. Dadurch entsteht eine Abhängigkeit. Es stellen sich Fragen zum Datenschutz, Fragen zur Gewaltentrennung zwischen Versicherer und Leistungserbringer. Und zuletzt suggeriert diese Gesetzesänderung, dass Telefonkonsultationen gratis seien. Das ist selbstverständlich nicht so. Wenn sie sich in den Verwaltungskosten der Krankenkassen niederschlagen, werden sie sich später auch in den Prämien der Patientinnen und Patienten niederschlagen.