Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2010/123: Änderung von Artikel 119 BV und des Fortpflanzungsmedizingesetzes (Zulassung der Präimplantationsdiagnostik) · 104 Seiten
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ist artspezifisch. Menschliche Körperzellen enthalten einen doppelten Chromosomensatz (diploid; 23 Chromosomenpaare); Ei- und Samenzellen dagegen weisen nur einen einfachen Chromosomensatz auf (haploid; 23 Chromosomen).
Chromosomenstörung Man unterscheidet zwischen numerischen (1) und
strukturellen (2) Chromosomenstörungen:
(1) Numerische Störungen entstehen durch Fehlverteilungen der Chromosomen auf die Tochterzellen. Dabei ist entweder die Zahl einzelner Chromosomen oder auch des ganzen Chromosomensatzes verändert.
(2) Stukturelle Chromosomenstörungen entstehen durch Deletion/Duplikation oder Austausch von chromosomalem Material innerhalb eines Chromosoms oder zwischen verschiedenen Chromosomen.
Designbaby siehe Retterbaby
diploid einen zweifachen Chromosomensatz enthaltend.
dominant Eigenschaft einer bestimmten genetischen
Information, sich gegen andere Merkmale durchzusetzen.
Einnistung Anheftung der Blastozyste an die Schleimhaut
der Gebärmutter zwischen dem 5. und 6. Entwicklungstag; am 11.-12. Entwicklungstag ist die Einnistung (Nidation) abgeschlossen.
Embryo Nicht einheitlich verwendeter Begriff. Frucht von
der Kernverschmelzung bis zum Abschluss der Organentwicklung.
Embryobiopsie Abspaltung einer oder mehrerer Zellen von einem
Embryo in vitro.
Embryoblast Innere Zellmasse der Blastozyste, aus der sich der
Embryo entwickelt.
eSET Elective single embryo transfer. Darunter wird
ein Verfahren verstanden, bei dem aus einer Anzahl Embryonen nur der aus morphologischer Sicht bestgeeignete Embryo ausgewählt und auf eine Frau übertragen wird. Die übrigen Embryonen werden für einen allfälligen späteren Transfer konserviert.
Follikel Eibläschen; Hülle der heranreifenden Eizelle im
Eierstock.