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Vernehmlassung 2011/105: Bundesgesetz über die Zusammenarbeit mit ausländischen Behörden und über den Schutz der schweizerischen Souveränität. Bundesbeschluss über die Genehmigung von zwei europäischen Übereinkommen in Verwaltungssachen · 2 Seiten
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Zustellung von Schriftstücken und Erlangung von Auskünften und Beweisen in Verwaltungssachen. BB
3. Erklärung zu Art. 10 Abs. 2
La Suisse s'oppose à la notification par des agents diplomatiques ou des fonctionnaires consulaires si le document doit être notifié à une personne qui n'est pas ressortissante de l'Etat requérant.
b. zum Europäischen Übereinkommen vom 15. März 19786 über die Erlangung von Auskünften und Beweisen in Verwaltungssachen im Ausland:
1. Erklärung zu Art. 1 Abs. 2
La Convention ne s'appliquera pas aux demandes adressées à la Suisse et relatives à des infractions administratives en matière fiscale.
2. Erklärung zu Art. 2
Als Zentrale Behörde im Sinne des Übereinkommens gilt das Bundesamt für Justiz, 3003 Bern.
3. Erklärung zu Art. 9
Die Schweiz erklärt, dass die Ersuchen und deren Beilagen in der Sprache der ersuchten Behörde, d. h. auf Deutsch, Französisch oder Italienisch, abgefasst oder mit einer Übersetzung in der Amtssprache des Landesteils versehen sein müssen, in dem die Ersuchen zu erledigen sind.
4. Erklärung zu Art. 22
La Suisse n'admet, en Suisse, l'exécution de commissions rogatoires par des agents diplomatiques ou des fonctionnaires consulaires qu'à la condition qu'aucune mesure de contrainte ne soit exercée, et que la commission rogatoire ne concerne que des ressortissants de l'Etat d'envoi.
Art. 3
Dieser Beschluss untersteht dem fakultativen Staatsvertragsreferendum für Verträge, die wichtige rechtsetzende Bestimmungen enthalten oder deren Umsetzung den Erlass von Bundesgesetzen erfordert, nach Artikel 141 Absatz 1 Buchstabe d Ziffer 3 der Bundesverfassung.
6 BBl …