Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2012/100: BG über die Krankenversicherung (KVG) (Vorübergehende Wiedereinführung der bedarfsabhängigen Zulassung) · 96 Seiten
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Voraussetzung für die Zulassung handelt.
Die Nichtanwendbarkeit der Zulassungsbeschränkung auf Ärzte, die aus- ASK schliesslich in der Grundversorgung tätig sind, erachten wir aufgrund der aktuel-
len Situation als angemessen.
Der Zulassungsstopp soll ausschliesslich auf Spezialärztinnen und -ärzte be- santésuisse schränkt sein. Insofern sind auch die Allgemeinmediziner im Ausnahmekatalog
(wieder) aufzuführen.
Mit einer, gegenüber der aktuellen Vorlage leicht angepassten Regelung kön- SWICA nen [die beiden Anliegen der Kosteneindämmung und die Förderung der
Grundversorgung] verbunden werden, ohne de[n] Hauptzweck des Zulassungs-
stopps, die Kosten einzudämmen, zu gefährden.
Wenn die neue Regelung Ärztenetzwerke, welche die Integrierte Versorgung
umsetzen, vom Zulassungsstopp ausnimmt, könnten alle drei Ziele (Zulas-
sungsstopp zur Erarbeitung einer nachhaltigen Lösung, Förderung der Grund-
versorgung, Förderung der Integrierten Versorgung) gleichzeitig erreicht wer-
den. Dadurch entsteht ein Anreiz, sich in der Grundversorgung zu engagieren,
sowohl als Allgemeinpraktiker als auch als Spezialarzt. Es wird verhindert, dass
sich zu viele Spezialärzte in eigenen Praxen niederlassen, der potentielle Han-
del mit ZSR-Nrn. wird unterbunden und der eingeschlagene Weg hin zur qualita-
tiv hochstehenden, aber kostengünstigeren Integrierten medizinischen Grund-
versorgung wird weiter gefördert.
Diese Ziele sind von derart übergeordneter Wichtigkeit, dass sie nicht der Um-
setzung durch Kantone überlassen werden, sondern auf Bundesebene vorge-
sehen werden sollten. Hierfür wäre in Art. 55a Abs. 2 KVG lediglich vorzusehen,
dass Ärztinnen und Ärzte von integrierten Versorgungsnetzwerken und ambu-
lante Institutionen nach Art. 36a KVG, welche Integrierte Versorgung praktizie-
ren, vom Bedürfnisnachweis ausgenommen sind.
En ce qui concerne les médecins spécialistes en psychiatrie et psychothérapie, SGPP nous constatons un manque important de relève, qui se traduit par un déplace-
ment de la répartition démographique de nos membres, dont l'âge moyen se
situe aujourd'hui entre 55 et 60 ans. Les études statistiques de la rémunération
moyenne par spécialités place les psychiatres psychothérapeutes d'adultes bien
en dessous des médecins de premier recours, le niveau de rémunération le plus
faible étant atteint par les psychiatres psychothérapeutes d'enfants. La réintro-
duction d'un moratoire sur les nouvelles installations de médecins spécialistes
en psychiatrie et psychothérapie est envisagée au moment où l'OFSP veut ou-
vrir l'accès au remboursement par ,'AOS des traitements prodigués par les psy-
chologues psychothérapeutes. Quelles sont les mesures envisagées par le
Conseil fédéral pour gérer le nombre des installations de psychothérapeutes
non-médecins en pratique indépendante? La SSPP craint de voir s'aggraver la
désaffection des jeunes médecins diplômés pour une formation devenue moins
attractive que les autres spécialités médicales, en raison de la surcharge admi-
nistrative et de sa rémunération moins élevée.
Artikel 55a Absatz 3 KVG / Art. 55a Al. 3 LAMal
Hinweise, Kritiken, Vorschläge, Anträge Verfasser Observations, critiques, suggestions, propositions Auteurs
[D]er Bedürfnisnachweis [kann] in der Praxis nicht erbracht werden [...], weil es AR keine tauglichen Kriterien gibt, welche den Entscheid über eine Zulassung bzw.
Nicht-Zulassung rechtfertigen können. Der Entscheid, ob ein Bedarf an Spezial-