Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2012/100: BG über die Krankenversicherung (KVG) (Vorübergehende Wiedereinführung der bedarfsabhängigen Zulassung) · 96 Seiten

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celui des seuls fournisseurs de soins visés à l'alinéa 1 de l'article 55a.

Auf S. 5 in Ziff. 1.4. und S. 8 in Ziff. 3.2. [des erläuternden Berichts] wird FMH ausgeführt, dass die Kantone unter anderem die Bedingungen stellen kön-

nen, damit Ärzte in Netzwerke gehen. Nach der klaren Ablehnung der Mana-

ged Care-Vorlage am 17. Juni 2012 missachtet die Idee eines solchen Obligato-

riums den Volkswillen.

Auch bei den Ärzten, die Tätigkeiten zu Lasten der obligatorischen Krankenpfle- KKA geversicherung erbringen, lassen sich vermehrt Entwicklungen hin zu Beschäf-

tigungen mit Teilzeitpensen feststellen. Art. 55 Abs. 4 E-KVG sollte diese Ent-

wicklungen berücksichtigen, indem den Kantonen aufgetragen wird, bei Mass-

nahmen zur Verhinderung oder Beseitigung einer Überversorgung, Zulassungen

auch für beschränkte Tätigkeitspensen zu erteilen, um die Ressourcen mög-

lichst effizient auszunutzen. Die Kantone sind zusätzlich dazu zu ermächtigen,

bei bestehender oder drohender Unterversorgung ― was insbesondere in l änd-

lichen oder abgeschiedenen Regionen der Fall sein dürfte ― die Zulassungen

nicht nur an bestimmte Bedingungen und Auflagen zu knüpfen, sondern die

Leistungserbringer auch durch die Schaffung von Anreizen aktiv zu unterstüt-

zen.

Wir haben festgestellt, dass die Umsetzung des Zulassungsstopps durch die pharmaSuis-Kantone die gewünschte Wirkung im Falle der öffentlichen Apotheken bisher se nicht erreicht hat.

Insbesondere kam er für Apotheker gerade dort zur Anwendung, wo die Versor-

gung durch Apotheken schlecht ist. Man findet Neueröffnungen allenfalls in Bal-

lungszentren. Dies vor allem da nur Rentabilitätsüberlegungen und kein Versor-

gungsauftrag bei der Standortwahl zu berücksichtigen sind. Wir wünschen uns

deshalb, dass diese Gesetzesrevision als zielgerichtetes Instrument eingesetzt

wird, welches eine bessere Planung aufgrund der Bedürfnisse ermöglicht.

Wir schlagen vor, dass im Rahmen des Krankenversicherungsgesetzes eine

bessere Steuerungsmöglichkeit für Bund und Kantone verankert wird. Eine

Möglichkeit wäre zum Beispiel eine regionalisierte Anwendung des Zulassungs-

stopps (z.B. nur für Apotheken oder Ärzte in städtischen Gebieten). Im Rahmen

der Umsetzung dieses Entwurfs könnte eine Regionalisierung des Zulassungs-

topps eine Lösung zur Vermeidung von Versorgungslücken bringen.

À titre informatif, voici les critères qui étaient utilisés dans le canton de Vaud SVM pour délivrer les droits de pratique sous l'empire de la clause du besoin:

- la densité médicale cantonale et par district;

- l'évolution de la démographie vaudoise et par district;

- les besoins en termes de santé publique;

- le cursus du médecin et d'éventuelles ("sous-spécialité") qui pourraient man-

quer ou d'activités médicales dans des secteurs de niche;

- le projet professionnel du médecin et les possibilités d'interaction de son projet

avec les structures existantes dans la région ;

- la filière de formation.

Au vu des résultats de la votation populaire du 17 juin dernier, il ne saurait être

question de conditionner l'autorisation de pratique à l'appartenance à un réseau

de soins.

S'agissant du texte de l'article 55a, alinéa 4, nous considérons qu'il est ambigu Vaud clini- et mérite une clarification. Nous proposons de biffer les mots "et les médecins". ques En effet l'exécution par les cantons de la loi fédérale ne doit pas conduire à un

contrôle de l'ensemble des fournisseurs de soins mais bien, le cas échéant, de

celui des seuls fournisseurs de soins visés à l'alinéa 1 de l'article 55a.

sind wir auch für die Kompetenz zur Durchführung auf Stufe der Kantone. Wir VLSS fordern aber eine Verpflichtung der Kantone zur Anhörung der Verbände der

Leistungserbringer, wenn im Rahmen der kantonalen Umsetzung eine Zulas-