Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2012/46: Energiestrategie 2050 · 138 Seiten
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Gruppen zu stabilisieren. Die Zielerreichung, gemessen an der Differenz zwischen dem Verbrauch des Szenarios Weiter wie bisher und Neue Energiepolitik, liegt für alle Gruppen zwischen 43 und 60 Prozent und variiert damit stärker als für den Endenergieverbrauch.
Tabelle 9: Elektrizitätsverbrauch gegliedert nach den Gruppen Gebäude, Industrie & Dienstleistungen, Mobilität und Geräte in PJ, Veränderung in Prozent zum Jahre 2010, Zielerreichung in Prozent der Differenz Energieverbrauch von Weiter wie bisher und Neue Energiepolitik.
1.6.3 Entwicklung des Stromangebotes
Beim Stromangebot setzt der Bundesrat primär auf einen starken Ausbau der erneuerbaren Energien. Zur Deckung des verbleibenden Restbedarfs steht die fossil-thermische Stromerzeugung (Gas- und Kombikraftwerke GuD und Wärme-Kraft-Kopplung WKK) zur Verfügung (Variante C&E der Energieperspektiven). Je nach Entwicklung des Stromangebots auf dem europäischen Markt – insbesondere bei den erneuerbaren Energien – stehen Stromimporte als Option zur Ergänzung zur Verfügung:
Grafik 8: Elektrizitätsangebot Variante C&E Szenario Politische Massnahmen Bundesrat, hydrologisches Jahr in TWh (Quelle: Prognos 2012)
TWh
110
100
90
80
70
60
50
40
30
20 bestehende Wasserkraftwerke neue Wasserkraftwerke bestehende Kernkraftwerke
bestehende fossile KW bestehende Bezugsrechte bestehende Erneuerbare*
10 neue fossile WKK neue Erneuerbare* neue Kombikraftwerke
neue Kernkraftwerke neue Importe Bruttonachfrage
0
2000 2005 2010 2015 2020 2025 2030 2035 2040 20452050
*) gekoppelt und ungekoppelt Hydrologisches Jahr
Aus Grafik 8 ist der langfristige Zuwachs der erneuerbaren Energien bis 2050 gut erkennbar. Auch zu erkennen ist, dass bis 2034 weiterhin Strom aus der Kernenergie anfällt. Zudem ist ersichtlich, dass ohne grössere Technologiesprünge auch noch im Jahr 2050 die fossile